Ungewisse Zukunft Schicksal von Serviceplan in Frankfurt hängt von Lufthansa ab

Donnerstag, 21. Juli 2016
Ronald Focken
Ronald Focken
Foto: Serviceplan

In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, wie es mit dem Frankfurter Büro der Agentur Serviceplan One weitergeht. Die Main-Niederlassung des auf Dialogmarketing spezialisierten Kommunikationsdienstleisters wurde im April 2013 für die Aktivitäten des damals gewonnenen Kunden Lufthansa gegründet. Aktuell lässt die Fluggesellschaft um ihr Dialog-Budget sowie um das Mandat für das Kundenbindungsprogramm Miles & More pitchen.
Vom Ausgang dieser Auswahlverfahren hängt für das Frankfurter Team von Serviceplan One einiges ab. Holding-Geschäftsführer Ronald Focken erklärt auf Anfrage, dass man in der Gruppe davon ausgeht, das Büro weiterzuführen. Sollte sich Lufthansa jedoch dafür entscheiden, seinen Dialogetat sowie Miles & More von einer anderen Agentur betreuen zu lassen, dürften die Karten neu gemischt werden. Das aktuell rund 70-köpfige Team betreut neben Lufthansa vor allem den Kunden Continental. Eine Veränderung an der Spitze der Niederlassung gibt es bereits. Beratungschef Jens Eberth hat sich entschlossen, die Agentur zu verlassen. Seine Entscheidung steht aber wohl nicht im Zusammenhang mit den Lufthansa-Pitches, sondern ist schon im Frühjahr gefallen. Eberth hat ein Angebot von Unternehmensseite bekommen und ist seit Anfang Juli Marketing Director bei Universal Pictures International in Frankfurt. Der bisherige Serviceplan-Geschäftsleiter kam Anfang vorigen Jahres von McCann.

Noch offen ist, wie es mit dem Frankfurter Kreativchef Pit Kho weitergeht. Er hatte die Leitung des Büros am Main zusammen mit Eberth übernommen. Beide berichteten an die Geschäftsführer Alexander Windhorst und Sandro Götz. Wie für die gesamte Mannschaft dürfte sich Khos Verbleib nach der Entscheidung von Lufthansa richten. Bevor der Kreative zu Serviceplan kam, war er unter anderem für die BBDO-Tochter Interone sowie für Ogilvy und Havas tätig. mam
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