Ukraine-Krise Blush zeigt Putin die "schärfste Waffe der Nato"

Montag, 05. Mai 2014
Aktuelles Werbemotiv von Blush (c) Glow
Aktuelles Werbemotiv von Blush (c) Glow
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Russland Pussy Riot Viralspot Freilassung Krise Ukraine Berlin


Blush legt sich werblich erneut mit Russland an. Das Berliner Dessous-Label, das bereits im vergangenen Jahr mit einem Viralspot die Freilassung der damals inhaftierten kremlkritischen Band Pussy Riot gefordert hatte, knüpft sich diesmal den russischen Präsidenten Putin höchstpersönlich vor. "Dear Vladimir, annex hearts, not countries.", ist das aktuelle Werbemotiv überschrieben, das auf Plakaten, Anzeigen und im Social Web gespielt wird. Damit spielen Blush und seine ebenfalls in Berlin ansässige Kreativagentur Glow auf die aktuelle Krise in der Ukraine an, wo die Auseinandersetzungen mit prorussischen Separatisten in den vergangenen Wochen eskaliert sind und Menschenleben gekostet haben. Zuvor war bereits die Halbinsel Krim nach einem von Putin unterstützten Referendum Russland beigetreten. Dafür wurde Russlands Präsident vom Westen heftig kritisiert.

Blush hat in den vergangenen Jahren immer wieder Skandale in Wirtschaft und Politik in der Werbung thematisiert. So protestierte die Dessous-Marke nicht nur gegen die Inhaftierung von Pussy Riot, sondern machte auch die Affären um den US-Geheimdienst NSA, den Automobilclub ADAC und die Einwanderungsdebatte in der Schweiz zum Thema. mas
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