Terror in Paris Publicis trauert um getötete Kollegen

Montag, 16. November 2015
Die Facebook-Seite der Publicis Groupe erscheint in Schwarz
Die Facebook-Seite der Publicis Groupe erscheint in Schwarz
Foto: Screenshot Facebook.com/publicisgroupe
Themenseiten zu diesem Artikel:

Publicis Groupe S.A. Paris Terroranschlag Opfer


Unter den Opfern der Terroranschläge am Freitagabend in Paris befinden sich auch Mitarbeiter von Publicis. Wie die Agentur gegenüber HORIZONT Online bestätigt, wurden zwei Kreative getötet. Drei weitere Kollegen befänden sich im Krankenhaus.
"Publicis beweint den Tod von Fabrice Dubois und Yannick Minvielle", so Peggy Nahmany, Pressesprecherin der Publicis Groupe. Einem Adage-Bericht zufolge arbeitete der 46-jährige Dubois seit 13 Jahren für Publicis Conseil in Paris, zuletzt als Senior Texter. Davor arbeitete er einige Jahre für die Havas-Agentur BETC. Minvielle, 37, war für die Publicis-Agentur RED tätig. Beide hatten das Konzert im Musikclub Bataclan besucht.
Auf ihren Facebook-Seiten haben Publicis Conseil, die Publicis Group sowie zahlreiche andere Pariser Agenturen wie beispielsweise BETC und DDB sowohl ihr Titel- als auch ihr Profilbild gegen ein schwarzes Foto ausgetauscht.

Der Anschlag im Bataclan sowie in benachbarten Cafés und Restaurants hat die Mitarbeiter von BETC schwer erschüttert, wie President Rémi Babinet in einem HORIZONT Online vorliegenden Statement beschreibt: "Es passierte in einem Teil von Paris, den wir als unseren ansehen. Es passierte direkt neben uns, in unserer Nachbarschaft. Wir alle gehen in diese Restaurants und Bars, das Bataclan haben wir regelmäßig besucht. Unter uns befinden sich viele Fans von Eagles of Death Metal. Wenn ich sage wir, meine ich ehemalige und neue BETC-Mitarbeiter, festangestellte und befristete. In jener Nacht befanden sich sämtliche Fans im Bataclan. Einige konnten entkommen, über das Dach oder in dem sie sich versteckt hatten. Einige wurden verwundet, zum Glück sind sie mittlerweile ausser Gefahr."

Auch bei Publicis in Deutschland trauert man. "Es ist in der Tat ein schwerer Tag", so Wigan Salazar, CEO der deutschen Publicis-Tochter MSL, auf Anfrage. An den verschiedenen Standorten der Publicis-Agenturen in Deutschland habe man die Schweigeminute heute um 12 Uhr gemeinsam begangen. jeb

Meist gelesen
stats