Strategische Neuausrichtung Grey und Dorland gehen getrennte Wege

Freitag, 30. Januar 2015
Grey-Chef Dickjan Poppema
Grey-Chef Dickjan Poppema
Foto: Grey

Seit 1991 hielt Grey eine Minderheitsbeteiligung an Dorland. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Grey diese zum Jahresende 2014 aufgegeben. Grund ist eine strategische Neuausrichtung der Berliner Agentur.
Damit gehen Grey und die inhabergeführte Agentur Dorland nach mehr als zwei Jahrzehnten getrennte Wege. Wie Grey mitteilt, trennen sich beide Agenturen "freundschaftlich". Es sei geplant, bei sich bietenden Gelegenheiten auch zukünftig zusammenzuarbeiten, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir sind für die hervorragende Partnerschaft in den letzten 24 Jahren sehr dankbar und wünschen Dorland für den weiteren Weg nur das Beste“, sagt Dickjan Poppema, CEO von Grey Germany. Auch Stefan Hansen, geschäftsführender Gesellschafter bei Dorland, blickt nach eigenen Angaben "gerne auf die letzten gemeinsamen Jahre" und die "gute Kooperation" zurück. "Jetzt freuen wir uns auf die neue Herausforderung, als vollständig eigenständige Agentur im Markt anzutreten", kündigt Hansen an. Dorland hatte mit seinen rund 90 Mitarbeitern zuletzt nur eigene Kunden betreut. Wie auf der Website nachzulesen ist, gehören zum aktuellen Kundenstamm Marken wie Berliner Pilsener, Bruno Banani, Gard, Berliner Kindl und Mexx. Auf diese will sich die Agentur nun konzentrieren. Grey bleibt mit dem Anfang letzten Jahres gegründeten Berliner Office weiterhin in der Hauptstadt präsent. mas
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