Stink Werbefilmproduktion stellt sich neu auf

Donnerstag, 04. September 2014
Heike Meyburgh (v.l.) und Martina Lülsdorf
Heike Meyburgh (v.l.) und Martina Lülsdorf
Foto: Foto: Stink

Veränderungen bei dem Berliner Werbefilmunternehmen Stink: Nach dem Weggang des langjährigen Geschäftsführers Nils Schwemer steht ab sofort Martina Lülsdorf an der Spitze der Produktion. Die 38-Jährige ist bereits seit 2008 als Head of Sales und Marketing an Bord und war unter anderem an der Gründung der Tochterfirma Stink Photography beteiligt.
Unter ihrer Federführung wird jetzt der digitale Bereich ausgebaut: So gibt es nach Standorten in New York, London und Paris ab sofort auch in Berlin eine Niederlassung von Stink Digital. Diese wird von Heike Meyburgh, zuletzt Executive Producer, geleitet. Die 29-Jährige soll kreative Content-Strategien für den digitalen Bereich entwickeln. Berühmtestes internationales Beispiel für die Arbeit von Stink Digital ist die in Kooperation mit Tribal DDB Amsterdam entstandene Philips-Kampagne "Carousel", die 2009 mit einem Film Grand Prix bei den Cannes Lions veredelt wurde. Neu bei Stink Berlin ist Stefan Vollmert, der das Team als Executive Producer verstärkt. Er war zuletzt als freier Producer tätig. Künftig wird er ein wichtiger Ansprechpartner für renommierte Kreativagenturen wie Heimat und Thjnk sein, mit denen Stink in der Vergangenheit Spots für Marken wie Hornbach, Mini, Rewe und Bifi realisiert hat. Zu den bekanntesten Regisseuren der Produktionsfirma zählen Ivan Zacharias, Martin Krejci und Pleix. Der frühere Stink-Chef Schwemer baut indessen eine Konkurrenzfirma in der Hauptstadt auf: Er leitet die in diesem Monat neu eröffnete Deutschland-Dependance von Iconoclast. bu
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