Spot-Premiere Hornbach und Heimat machen Schluss mit Hässlich

Dienstag, 18. März 2014
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Einen ersten kleinen Vorgeschmack auf ihre neue große Frühjahrskampagne postete Hornbach bereits am Wochenende auf seiner Facebook-Fanseite. "Hier wird was gegen hässlich gemacht" lautete die Ankündigung auf ein Youtube-Video, in dem Männer in Guerilla-Manier ein Waschbecken an einer maroden Hauswand befestigen. Damit konnten die Hornbach-Fans bis jetzt noch nicht allzu viel anfangen. Doch jetzt gibt es die Aufklärung in Form von zwei Spots, die ab dem kommenden Wochenende auch im TV zu sehen sein werden.
Stammbetreuer Heimat setzt in der aktuellen Frühjahrskampagne tatsächlich auf das bereits angeteaserte Motto "Mach was gegen Hässlich". Die Filme in leicht anarchischem Stil zeigen eine Gruppe von DIY-Aktivisten, die ihre Umgebung mit ihren handwerklichen Fähigkeiten verschönern. So bauen sie beispielsweise eine Brücke über einen hässlichen Kanal, um zwei Brüder zu vereinen. In dem anderen Film ist zu sehen, wie begehbare Gartenanlagen auf leeren Freiflächen entstehen und alte Hauswände mit offenen Wohnräumen verkleidet werden. Auf ein klassisches Casting hat Heimat diesmal verzichtet: Bei den Protagonisten des Spots handelt es sich um echte Setbauer, die weiteren Darsteller sind wirkliche Menschen aus der jeweiligen Nachbarschaft.

Dabei erläutert ein Off-Sprecher, wie wichtig es ist, sich mit Ideen und Tatkraft von Hässlichem zu befreien und "die Dinge in Ordnung zu bringen." Unterstützung gibt es dabei natürlich stets von Hornbach, denn "das kostet weniger als du denkst - und die erzählen dir sogar noch wie es geht", so der Off-Sprecher, dessen Stimme einigen bekannt vorkommen mag. Es klingt, als habe Heimat-Kreativchef Guido Heffels persönlich den Text eingesprochen. Der dementiert jedoch seinen Hitchcock-ähnlichen Einsatz in der Kampagne und räumt lediglich ein, dass die Stimme des Profi-Sprecher selbst ihn an seine eigene erinnere.


Die beiden Spots wurden von dem belgischen Regie-Duo Lionel Goldstein inszeniert. Bei der Produktionsfirma handelt es sich um Czar Film. Nach der heutigen Online-Premiere werden sie ab dem kommenden Wochenende auf reichweitenstarken TV-Sendern zu sehen sein. Sukzessive sollen weitere On- und Offline-Kampagnenmaßnahmen hinzukommen. Besonderes Goodie: Nach dem "Hornbach Hammer" im vergangenen Sommer gibt es auch diesmal ein Produkt zur Kampagne. Diesmal allerdings kein limitiertes Werkzeug für Liebhaber, sondern Mülltüten in Millionenauflage. Diese sind allerdings erst ab April kostenlos in den Märkten erhältlich beziehungsweise werden als Extra mit jeder Online-Bestellung über den Hornbach-Webshop mit verschickt. bu
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