Spot-Premiere Heimat und Hornbach rühren zu Tränen

Mittwoch, 09. Oktober 2013
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Große Emotionen vermittelt Hornbach in seiner Herbstkampagne, die kommenden Samstag im TV startet. Der Film stellt die existenzielle Frage "Und was bleibt von Dir?" in Verbindung mit selbst gebauten Werken, die über den Tod des Heimwerkers hinaus Bestand haben. Das Konzept stammt wie gewohnt von Heimat in Berlin, gedreht wurde diesmal mit Czar, ebenfalls Berlin, und dem Regisseur Koen Mortier. HORIZONT.NET zeigt den Spot vorab.
Der TV-Spot zeigt einen Mann namens Emile, der ein offenkundig leerstehendes Haus betritt. Dort ruft eine Treppe Erinnerungen wach, die Emile zu Tränen rühren: Als kleiner Junge hat er die Stufen einst gemeinsam mit seinem geliebten Vater zu dem beeindruckenden Bauwerk zusammengefügt. Die Geschichte wird von gefühlvoller Musik begleitet (Musik: Thomas Berlin). Damit der Film seine volle Wirkung entfalten kann, hat Heimat sogar auf das prägnante Soundlogo am Schluss verzichtet, weil es nicht zu den zuvor gezeigten Bildern und der essenziellen Schlussfrage gepasst hätte.

Der Auftritt soll ein Ansporn für alle Heimwerker sein, etwas Eigenes zu schaffen, ein Werk, mit dem ihre Erbauer auch über ihren eigenen Tod hinaus verbunden werden und in Erinnerung bleiben. Es sei zugleich ein Appell, Spuren zu hinterlassen, erklärt Guido Heffels, Kreativgeschäftsführer von Heimat in Berlin: "Die Kampagne wagt sich an ein unbequemes, aber unausweichliches Thema. Es zeigt Heimwerken in einer viel größeren Dimension. Es geht um Bedeutung, Erhalt, Erinnerung. Der bleibende Wert des Analogen, des mit bloßen Händen eigenhändig Geschaffenen siegt über vage Werte des Digitalen."

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Ein gewisses Pathos ist dem TV-Spot nicht abzusprechen. Die großen Emotionen passen jedoch zu Hornbach, weil sie hier nicht schwülstig, sondern gewohnt konsequent und dramatisch in große Bilder übersetzt worden sind. Damit gelingt es dem Unternehmen einmal mehr, ein neues Thema zu besetzen und dabei gleichzeitig seiner Kernbotschaft treu zu bleiben: Es gibt immer was zu tun .

Parallel zum Spot schaltet das Unternehmen zwei Anzeigen in Publikumszeitschriften und der "Bild am Sonntag". Diese wurden von Julia Fullerton-Batten fotografiert und zahlen ebenfalls auf das aktuelle Kampagnenmotto ein. Der Auftritt wird ab dem kommenden Wochenende in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Tschechien, den Niederlanden, Schweden, Rumänien und der Slowakei zu sehen sein. Flankierend zu TV und Print werden Online-Maßnahmen eingesetzt (Mediaplanung: Crossmedia, Düsseldorf). bu
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