Smirnoff Wie die Diageo-Wodkamarke alles Überflüssige aus einer Bar entfernt

Mittwoch, 24. September 2014
Szene aus dem Smirnoff-Spot
Szene aus dem Smirnoff-Spot
Foto: Youtube/Unternehmen
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Smirnoff 72 And Sunny Joseph Kahn


Smirnoff meldet sich europaweit in den Werbeblöcken zurück. Mit dem Kampagnenslogan "Filter The Unnecessary. Keep The Good Stuff" will die Diageo-Marke das Ziel in den Vordergrund rücken, gute Zeiten für alle noch besser zu machen. Im Mittelpunkt des von 72 And Sunny in Amsterdam entwickelten Auftritts steht ein TV-Spot, der aus der Perspektive einer Person in einer Bar gedreht ist.
Der 30-Sekünder präsentiert dabei die Szenerie eines Bargeschehens, das ziemlich klischeebeladen ist: Merkwürdige Gäste und abgelenkte DJs tummeln sich in der Lokalität genauso wie die obligatorischen bärtigen Hipster. Als der Protagonist, durch dessen Augen die Geschichte erzählt wird, an der Theke ankommt, beginnt der Raum zu kippen - und all die überzeichneten Elemente von zuvor fallen aus dem Setting. Schließlich sind am Ende nur noch die Sachen übrig, die es wirklich in der Bar braucht - inklusive einer Flasche Smirnoff natürlich. "Smirnoff möchte gute Zeiten für alle noch besser machen. Unsere Gen-Y-Konsumenten wollen nicht, dass irgendetwas sie daran hindert, eine gute, ungezwungene Zeit zu erleben. So wie wir nicht wollen, dass irgendetwas uns daran hinder, den pursten Wodka herzustellen", so Lou McKerrow, Marketing Director für Smirnoff in Westeuropa zur Kampagnenintention. "Unser neuer TV-Spot zeigt, wie gute Zeiten noch besser werden können, wenn man die unnötige Affektiertheit herausfiltert, die eine tolle Partynacht stören kann. Und er dient gleichzeitig als eine perfekte Metapher für die Art und Weise, auf die wir unseren Smirnoff zehnmal filtern, um den pursten Wodka anzubieten."

Der Spot ist seit dieser Woche zunächst im britischen TV zu sehen, wird in den nächsten Wochen aber auch in anderen europäischen Märkten anlaufen. Zudem gibt es Print-, Online- und Outdooranzeigen. Die Kosten der Kampagne belaufen sich auf 15 Millionen Britische Pfund. Carlo Cavallone von 72 And Sunny zeichnete als Kreativdirektor verantwortlich. Produziert wurde der Spot von HSI London unter der Regie von Joseph Kahn. tt
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