Sinner-Schrader-CEO Matthias Schrader Der Agenturchef verrät im Etailment-Podcast, wie viel Digital optimal ist

Freitag, 06. Oktober 2017
Matthias Schrader
Matthias Schrader
© Steffen Boettcher

"Wie viel Digital ist optimal?" Diese Frage stellen sich Olaf Kolbrück (Leitung Etailment.de) und Rene Hempe (Customer Experience Manager dfv Mediengruppe) in der ersten Folge des neuen Podcasts "OR" des Digital-Commerce-Magazins Etailment. Als Gast haben sie Matthias Schrader, Vorstandschef und Gründer der Hamburger Digitalagentur SinnerSchrader, eingeladen, der im Gespräch Tipps zur Orientierung im Dschungel der digitalen Transformation gibt.
Zu Beginn des Gesprächs geht es darum, wie aus SinnerSchrader eine der größten Digitalagenturen wurde. Die Agentur, die in der Dotcom-Blase groß wurde und sie überlebt hat, wandelte sich von einer Internetagentur hin zu einer Digitalagentur. Seit etwa fünf Jahren helfen die Hamburger DAX-Unternehmen, sich digital zu transformieren und ihnen das Überleben in einer digitalen Netzökonomie zu erleichtern. Die Podcast-Macher wollen von Schrader vor allem wissen, wie diese ständigen Wandlungen der Anforderungen, Kunden und Aufgaben sich auf SinnerSchrader auswirken. Schrader sieht darin kein Problem: "Man könnte vermuten, dass sich der Mix an Disziplinen und benötigten Fähigkeiten dramatisch geändert hat. Hat er aber nicht. Die Zutaten, die man braucht, um erfolgreiche digitale Plattformen und Produkte zu bauen, haben sich seit den Zeiten Mitte der 90er Jahre, als sowas wie Amazon entstand, Jahre später sowas wie Google entstand, Facebook entstand, gar nicht mehr geändert." Schraders Devise in Sachen Digitaler Transformation: "Wer sich transformieren will, braucht gute Produkte, die die Mitarbeiter motivieren und tolle digitale Services, die auch die Kunden begeistern".


Um diese Themen geht es in der ersten Folge von OR:

[6:21] Wie aus SinnerSchrader eine der größten Digitalagenturen wurde

[7:55] Welche Zutaten man braucht, um erfolgreiche digitale Produkte zu bauen

[10:55] Was bedeutet eigentlich digitale Transformation?

[16:02] Die richtige Prozesse und das Verhalten von Menschen

[18:10] Produkte als Service, Service als Produkt

[25:44] Legacy und alte Infrastruktur nutzen

[27:51] Transformation und Internationalisierung

[31:25] Zukunftsfähige Produkte und die Bedürfnisse der Menschen

[38:09] Unternehmen zwischen grüner Wiese und Start-up-Kultur und der "War for Talents"

[47:00] Brauchen Unternehmen für den Wandel die Krise?

[52:02] Fehler machen und aushalten

[56:39] Magische Devices und Digital Detox

[1:11:03] Die Versprechungen der künstlichen Intelligenz



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Der Podcast OR erscheint jeden zweiten Montag im Monat, die erste Staffel steht unter dem Motto "Optimierung". Grundsätzlich geht es in OR um die Probleme, Lösungen und Chancen im Online-Retail und im Omnichannel-Retail im Zeitalter des Digital Commerce. In jeder Episode ist ein Experte oder Manager aus unterschiedlichen Branchen zu Gast, der sich mit den Podcast-Machern Rene Hempe und Olaf Kolbrück über einen bestimmten Themenschwerpunkt unterhält. Darunter sind neben Matthias Schrader zum Beispiel zwei gestandene Gründer einer Innovationsagentur sowie ein SEO-Urgestein. Um welche Personen es sich dabei genau handelt, wollen die Macher noch nicht verraten.

Bald sollen die Folgen neben Soundcloud auch auf iTunes und weiteren Plattformen abrufbar sein. Der Titel OR steht für das englische Wort "or" - oder, und soll für die ständige Suche nach Alternativen und Lösungen stehen. Der Hashtag zum Podcast: #orpodcast. bre

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