Sinner-Schrader-Bilanz Digitalagentur steigert Umsatz auf 48,6 Millionen Euro

Dienstag, 25. November 2014
Hat allen Grund zur Freude über die Bilanz von Sinner Schrader: CEO Matthias Schrader
Hat allen Grund zur Freude über die Bilanz von Sinner Schrader: CEO Matthias Schrader
Foto: Sinner Schrader

Zufriedenheit bei Sinner Schrader: Die Digitalagentur mit Sitz in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, München, Prag und Hannover hat heute ihre Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/14 bekanntgegeben. Mit einem Gesamtumsatz von 48,6 Millionen Euro konnte das Unternehmen sein organisches Wachstum nicht nur um 33,5 Prozent steigern. Auch die eigene Prognose, die nur etwa 41 Millionen Euro vorsah, wurde übertroffen.
Sein operatives Ergebnis steigerte der Dienstleister im Berichtsjahr von 0,7 Millionen auf 3,1 Millionen Euro. Entsprechend gelöst zeigte sich Finanzgeschäftsführer Thomas Dyckhoff gegenüber HORIZONT Online: "Es war ein außerordentlich erfolgreiches Jahr für uns. Die jüngste Entwicklung ist erstaunlich und hat uns überrascht".  Den entscheidenden Grund für den Umsatzzuwachs von 12,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr sehen Dyckhoff und CEO Matthias Schrader in dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen sowie dem Gewinn neuer Kunden. Berücksichtigt ist dabei ein großer Etatgewinn in der deutschen Automobilbranche, den die Agentur offiziell noch nicht bekanntgeben darf. Dass es sich dabei um BMW handelt, ist allerdings ein offenes Geheimnis.

Der Ausbau des eigenen Leistungsangebots ist ein weiterer wichtiger Treiber des Erfolgs. Neben der Fertigstellung der Ad-Serving- und Audience-Management-Plattform "Next Audience", die bereits bei einem Pilotkunden im Einsatz ist, führt Schrader vor allem den Aufbau einer eigenen Content-Unit an. Die Einheit habe gemeinsam mit dem Telekommunikationsanbieter E-Plus "einen richtig guten Start hingelegt". Das Ergebnis ist die redaktionelle Website Curved.de, auf der mit journalistischem Anspruch über den digitalen und mobilen Lifestyle berichtet wird. "Wir zählen im ersten Jahr bereits zwei Millionen Unique User auf der Plattform", so Schrader. "Eine solche Reichweite in kurzer Zeit ohne Paid Media aufzubauen, ist beachtlich."

Für das kommende Geschäftsjahr 2014/15 erwartet Sinner Schrader dagegen eine deutliche Wachstumsverlangsamung des Geschäftsvolumens auf rund 5 Prozent. Dafür rechnet das Unternehmen mit ersten Markterfolgen der "Next-Audience"-Plattform, die dazu beitragen sollen, den Gewinn auf 3,5 Millionen bis 4 Millionen Euro in die Höhe schrauben soll. tt
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