Serviceplan Gruppe Plan.Net knackt die Umsatzgrenze von 100 Millionen Euro

Montag, 03. April 2017
Klaus Schwab, Manfred Klaus und Markus Maczey (v.l.) wollen Plan.Net weiter ausbauen
Klaus Schwab, Manfred Klaus und Markus Maczey (v.l.) wollen Plan.Net weiter ausbauen
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Was die Agenturchefs Anfang März im Interview mit HORIZONT angedeutet haben, ist jetzt Gewissheit: Die Digitalagenturgruppe Plan.Net erzielt zum ersten Mal in ihrer Firmengeschichte einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Für das Kalenderjahr 2016 meldet die Serviceplan-Tochter ein Honorarvolumen von 100,9 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 7,6 Prozent.
Im deutschen Markt konnte der Umsatz um 8,5 Prozent auf 90,2 Millionen Euro gesteigert werden. Das addierte Volumen entspricht in absoluten Zahlen zwar dem kompletten Geschäft einer Top-50-Agentur, das prozentuale Wachstum ist für Plan.Net-Verhältnisse aber eher mäßig. Genauer gesagt: Es ist der schwächste Wert seit 2010. Damals wuchs die Agentur um 4,8 Prozent, danach jedes Jahr zweistellig, zuletzt um fast 24 Prozent. International beschäftigt die Gruppe aktuell 950 Mitarbeiter, rund 850 davon sind in Deutschland tätig.
Zum Wachstum im Kalenderjahr 2016 haben neben dem Ausbau des Kerngeschäfts in den Bereichen Kreation, Technologie und Media auch die ausgebauten Leistungsfelder E-Commerce, Content Marketing, E-CRM und Business Intelligence beigetragen. Zudem wurde mit der Firma Prex ein Ableger für Programmatic Advertising gegründet. Neu ins Portfolio kam zudem die Agentur Acquarius Digital, die heute unter dem Namen Plan.Net Pulse firmiert. Auf der Habenseite beim Neugeschäft stehen Etats von Unternehmen wie Loacker, Deichmann und Capri Sun. Zudem konnte das Bestandskundengeschäft, beispielsweise mit der Knappschaft-Bahn-See, ausgebaut werden.

Mit Klaus Schwab ist seit dem vergangenen Jahr ein weiterer Gruppengeschäftsführer an Bord. Er führt Plan.Net zusammen mit dem Sprecher der Geschäftsführung Manfred Klaus und Kreativchef Markus Maczey. Im laufenden Jahr wollen die Verantwortlichen die Internationalisierung der Gruppe weiter vorantreiben, insbesondere in Sachen digitale Mediakompetenz. Aktuell stammen rund 10 Prozent des Gesamtumsatz aus dem internationalen Geschäft. Dieser Anteil soll weiter ausgebaut werden. mam
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