Serviceplan CCO Alexander Schill etabliert ein Creative Board und holt neue Leute

Donnerstag, 04. Februar 2016
Das Creative Board: Max Schöngen, Friedrich von Zitzewitz, Peter Gocht, Maik Kähler und Timm Hanebeck (v.l.)
Das Creative Board: Max Schöngen, Friedrich von Zitzewitz, Peter Gocht, Maik Kähler und Timm Hanebeck (v.l.)
Foto: Serviceplan

Die Agenturgruppe Serviceplan stellt sich in der Kreation neu auf. CCO Alexander Schill etabliert ein Creative Board mit zunächst fünf Mitgliedern. Sie sollen sich frei von Managementaufgaben und Budgetverantwortung um disziplin- und länderübergreifende Mandate kümmern. Das Quintett ist keiner einzelnen Agentur der Gruppe zugeordnet, sondern auf Holdingebene angesiedelt.

Dem Team gehören der bisherige Kreativchef von Plan.Net Friedrich von Zitzewitz, Maik Kähler, Kreativchef von Serviceplan International, sowie der bisherige Creative Strategist Maximilian Schöngen aus dem Innovationsteam der Agentur an. Neu an Bord kommen Timm Hanebeck, zuletzt Geschäftsführer Kreation bei der inzwischen geschlossenen Agentur Jung von Matt/365, und Peter Gocht. Er wechselt von Kolle Rebbe, wo er als Unit-Leiter tätig war, zu Serviceplan. Eine Hierarchie untereinander gibt es nicht. Alle fünf berichten an Schill.

"Mit dem Creative Board stärken wir die Synergien unseres Agenturmodells auf globaler Ebene. Vor allem große und internationale Kampagnen heben wir mit dieser Form des Etat- und Kreationsmanagements auf ein noch höheres Level", ist der CCO überzeugt. Die fünf Mitglieder des neuen Gremiums tragen alle den Titel Global Executive Creative Director und sollen die Verantwortung für einen großen Kunden übernehmen. Fest definiert ist bislang allerdings nur die Rolle von Zitzewitz'. Er soll sich um das Mandat von Saturn kümmern - in Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Team bei Serviceplan Campaign.

Von dem neuen Modell erhofft sich Serviceplan nicht zuletzt Impulse für die Erreichung des Unternehmensziels, das erste unabhängige aus Deutschland heraus geführte internationale Agenturnetzwerk zu werden. Aktuell ist die Gruppe in 14 Ländern mit eigenen Büros vertreten, bis zum Jahresende sollen voraussichtlich drei weitere hinzukommen. mam

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