Second Screen Mindshare und Shazam starten Joint Venture Audio+

Montag, 25. November 2013
Toyota ist eines der ersten Unternehmen, das mit Shazam-Unterstützung wirbt
Toyota ist eines der ersten Unternehmen, das mit Shazam-Unterstützung wirbt


"Second Screen" ist in diesem Jahr eines der großen Marketing-Themen, die parallele Nutzung verschiedener Medien eine Herausforderung für Werbungtreibende und Agenturen. Um TV-Werbung und Online-Nutzung besser miteinander zu verzahnen, geht die Mediaagentur Mindshare eine Kooperation mit dem Musikidentifikationsdienst Shazam ein. Das Joint Venture Audio+ soll führenden Marken dabei helfen, ihre akustischen Elemente in der TV-Werbung besser kapitalisieren zu können.
Aufmerksamen Fernsehzuschauern dürfte es vielleicht aufgefallen sein: Einzelne Unternehmen schalten in Deutschland bereits Werbespots, in denen die Rezipienten dazu aufgefordert werden, mit Hilfe der Musikerkennungs-App Shazam mehr über eine Kampagne zu erfahren - entsprechendes avisiert etwa Toyota bei seinen Commercials für das Hybrid-Auto Auris. Auch Volkswagen, Canon, Audi und Allianz verwendeten Shazam bereits in ihren Werbekampagnen. Das "Taggen" von TV-Werbespots bei Shazam funktioniert in etwa so wie das Scannen von QR-Codes in Print. Die App erkennt den Titel und liefert die passenden Informationen zur damit verknüpften Kampagne.

Die App führt auf eine Microsite (Screenshot: Shazam)
Die App führt auf eine Microsite (Screenshot: Shazam)
An dieser Stelle will Audio+ ansetzen und die Verbindung von Werbe-Songs und Kampagnen weiter intensivieren. Die Zusammenarbeit zwischen Shazam und der weltweit operierenden Group-M-Tochter Mindshare könnte dazu führen, dass sich diese Möglichkeit der crossmedialen Kampagnen-Erweiterung bald auch weitere Unternehmen zu Nutze machen - Audio+ soll jedenfalls allen Mindshare-Kunden zur Verfügung stehen. Shazam bietet seit 2002 die Möglichkeit, Musik mit Hilfe des Mobiltelefons zu identifizieren. Mittlerweile wird die App nach eigenen Angaben von 375 Millionen Benutzern in 200 Ländern weltweit genutzt. In der Datenbank befinden sich demnach weit mehr als 10 Millionen Titel. fam
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