Scholz & Friends Panja Grünewald wird Chefin der Strategy Group

Montag, 15. September 2014
Die neue Führung der Strategy Group (v.l.): Grünewald, Tautkus, Renken-Jens
Die neue Führung der Strategy Group (v.l.): Grünewald, Tautkus, Renken-Jens
Foto: Foto: Scholz & Friends

Die Agentur Scholz & Friends sortiert die Führung ihres Ablegers Strategy Group neu. An der Spitze der Einheit steht künftig Geschäftsführerin Panja Grünewald. Die 43-Jährige kommt aus den eigenen Reihen und war bislang als Executive Strategy Director für internationale Pitches und das Consulting-Geschäft verantwortlich. Sie übernimmt den Führungsposten von Vincent Schmidlin, der zur Hirschen Group wechseln wird, und Pery Smend, der Anfang des Jahres in den Vorstand von Scholz & Friends berufen wurde und dort das Ressort "International" verantwortet.
Das Thema Strategie ist damit nicht mehr mit einem eigenen Ressort im obersten Führungsgremium der WPP-Tochter vertreten. Allerdings sitzen dort mit CEO Frank-Michael Schmidt und Smend zwei Vertreter, die aus diesem Bereich kommen. Die veränderte Personalkonstellation passt zur Neuausrichtung der Strategy Group, die wieder stärker an die Kernagentur herangeführt werden soll. Daraus macht auch die neue Chefin keinen Hehl: "In den letzten Jahren haben wir uns stark auf den Auf- und Ausbau unserer Consulting-Expertise konzentriert und waren in diesem Geschäftsfeld sehr erfolgreich. Jetzt haben wir zudem die Mission, das Creative Planning voranzutreiben und wieder stärker als inspirative Schnittstelle zur Kreation zu fungieren", sagt Grünewald. Bei der Führung der Strategy Group wird Grünewald von Maren Renken-Jens und Peter Tautkus unterstützt. Die beiden sind seit 2005 beziehungsweise 2006 an Bord und ziehen nun in die Geschäftsleitung ein. "Ich freue mich, dass drei der herausragendsten Strategen des Landes die neue Führungsspitze der Strategy Group bilden. Mit Panja Grünewald können wir zudem eine weitere intelligente und durchsetzungsfähige Frau auf dem Geschäftsführungslevel unserer Agentur begrüßen", sagt Gruppenchef Schmidt. mam
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