SPD Im TV-Spot von Super J+K sprechen die Wähler Klartext

Freitag, 23. August 2013
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Kurz nach der CDU hat nun auch die SPD ihren ersten Wahlwerbespot vorgestellt. Das Commercial, das von der Leadagentur Super J+K in Berlin entwickelt wurde, setzt völlig andere Schwerpunkte als das der Christdemokraten. Während der TV-Spot der CDU voll und ganz auf Kanzerlin Angela Merkel ausgerichtet ist, stehen in dem Commercial der Sozialdemokraten die Wähler im Mittelpunkt. Auf einer Tour quer durch Deutschland führte das Team von Super J+K insgesamt 41 Interviews zu kontroversen Themen wie Mindestlohn, Zwei-Klassen-Medizin, Renten und Altersarmut. Dass die Befragten die Gelegenheit nutzten, um sich mal richtig Luft zu machen - und dass dabei ein Plädoyer für einen Regierungswechsel herauskommt, ist freilich wenig überraschend.

Ebenfalls vorhersehbar war, dass Spitzenkandidat Peer Steinbrück nach seinem verstolperten Wahlkampfstart nicht die Hauptrolle in dem Spot spielt. Der Herausforderer von Angela Merkel kommt erst ganz am Ende des 120-Sekünders zum Einsatz - und nutzt die Statements der befragten Bürger als Vorlage für Werbung in eigener Sache.

Dass es sich um einen Spot der Sozialdemokraten handelt, wird in den ersten 70 Sekunden des Spots durch das sonst auf Parteitagen verwendete SPD-Rednerpult sichergestellt, hinter dem diesmal die Interviewpartner stehen. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles wählte auf Facebook den Begriff "Rednerpult des Volkes , um das Konzept zu beschreiben. Darum geht es uns in der gesamten Kampagne: Das direkte Gespräch mit den Bürgern. Die Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, in den Mittelpunkt zu stellen. Das war auch der explizite Wunsch Peer Steinbrücks", so Nahles. mas
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