"Runter vom Gas" Viel Resonanz auf Autobahnkampagne von Scholz & Friends

Mittwoch, 24. Mai 2017
Motiv aus der "Runter vom Gas"-Kampagne
Motiv aus der "Runter vom Gas"-Kampagne
© Bundesverkehrsministerium

Fast 20 TV-Beiträge, rund 100 Online-Veröffentlichungen und eine Vielzahl von Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln – das ist die vorläufige Zwischenbilanz für die Vorstellung des neuen Flights der Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas". Der Auftritt wurde von der Berliner Agentur Scholz & Friends im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats entwickelt.
Im Mittelpunkt der aktuellen Neuauflage stehen diesmal die Angehörigen von Unfallopfern. Auf den insgesamt drei Motiven, die seit Mitte Mai auf über 700 Plakatflächen entlang deutscher Autobahnen zu sehen sind, wird das Ausmaß des Leids durch Verkehrsunfälle mit Todesfolge in den Mittelpunkt gestellt – indem Nahaufnahmen von trauernden Menschen gezeigt werden.
Für die große öffentliche Resonanz dürften zudem die Zahlen gesorgt haben, die bei der Präsentation der Kampagne vorgelegt wurden. Demnach sind von einem Verkehrsunfalltod durchschnittlich 113 Menschen betroffen: elf Familienangehörige, vier enge Freunde, 56 Freunde und Bekannte sowie 42 Einsatzkräfte wie Sanitäter, Feuerwehr oder Polizei. Diese Durchschnittswerte wurden auf Basis einer repräsentativen Erhebung ermittelt.
Insgesamt starben im vorigen Jahr 3214 Menschen bei Verkehrsunfällen. Zum Vergleich: 2011 waren es 4009. Im selben Jahr wurde im nationalen Verkehrssicherheitsprogramm das Ziel von 40 Prozent weniger Todesopfern im Straßenverkehr bis 2020 definiert. Die Kampagne "Runter vom Gas" läuft seit dem Jahr 2008 und will für Risiken und Unfallursachen sensibilisieren. mam

Die Motive und Videos der Kampagne:

Motiv aus der "Runter vom Gas"-Kampagne
Motiv aus der "Runter vom Gas"-Kampagne (Bild: Bundesverkehrsministerium)
(Bild: Bundesverkehrsministerium)
(Bild: Bundesverkehrsministerium)
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