Republica Wie Fischer-Appelt Kai Diekmann, Sascha Lobo und Alice Schwarzer zum Weinen bringt

Mittwoch, 06. Mai 2015
Mit diesen Installationen sorgt Fischer Appelt für Aufsehen auf der Republica
Mit diesen Installationen sorgt Fischer Appelt für Aufsehen auf der Republica
Foto: Fischer Appelt
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Kai Diekmann Sascha Lobo Alice Schwarzer Republica Twitter


Fischer Appelt setzt ein Zeichen gegen die Empörungskultur - und das prominent platziert auf der Republica in Berlin. Die Agentur hat drei Büsten-Statuen von Kai Diekmann, Alice Schwarzer und Sascha Lobo entwickelt, die auf der Digitalkonferenz als Symbol für die zahlreichen Shitstorms im Netz stehen. Der Clou: Wenn ein Betrachter bestimmte Hashtags via Twitter verbreitet, beginnen die Skulpturen zu weinen.
Das Ganze steht unter dem Motto "Lass die Helden heulen" und soll laut Fischer-Appelt als Aktion gegen die Empörungswellen im Minutentakt verstanden werden, die im digitalen Zeitalter Hochkonjunktur haben. Dazu hat die Agentur mit dem "Bild"-Chef Diekmann, der "Emma"-Gründerin Schwarzer und dem bekannten Blogger Lobo drei Köpfe "in Stein gemeißelt", die für ihren Hang zur öffentlichen Erregung bekannt sind. Senden Nutzer auf Twitter bestimmte Hashtags wie #grexit, #bushido oder #netzpolitik in Verbindung mit #Kai, #Alice oder #Sascha, sorgt eine speziell entwickelte Technologie dafür, dass die drei Büsten zu weinen beginnen. 
Auf Twitter ist der außergewöhnliche und aufmerksamkeitsstarke Stunt bereits ein Renner. Und natürlich ließ es sich auch Kai Diekmann selbst nicht nehmen, seine Büste zu besichtigen und zu dokumentieren, dass sie - angeblich - Apfeltee weint. Keine Frage: Bis die Republica morgen Abend endet, werden bei den dreien sicher noch einige Tränen der Empörung fließen. tt
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