Reporter ohne Grenzen Mit Snowden-Trillerpfeife im Kampf für Whistleblower

Donnerstag, 05. Juni 2014
Die Pfeifen tragen die Konterfeis der Whistleblowern (Foto: DDB Tribal)
Die Pfeifen tragen die Konterfeis der Whistleblowern (Foto: DDB Tribal)


Edward Snowden, Chelsea Manning und Katharine Gun teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie alle sind "Whistleblower", sie haben brisante Informationen an die Öffentlichkeit gebracht und zahlen dafür einen hohen Preis. Reporter ohne Grenzen will nun auf diese Missstände aufmerksam machen und startet mit der Agentur DDB Tribal Berlin die Kampagne "Whistles For Whistleblowers". Das Kernelement: gebrandete Trillerpfeifen. Edward Snowden hält sich im russischen Exil auf, in den USA drohen ihm 30 Jahre Haft. Chelsea Manning (früher bekannt als Bradley) gab Dateien und Videos an Wikileaks weiter und wurde zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Und die Übersetzerin Katharine Gun ging 2003 mit brisanten Infos zur Irak-Invasion an die Öffentlichkeit und verlor daraufhin ihren Job. Um auf das Schicksal von Whistleblowern aufmerksam zu machen und gleichzeitig den Kampf für Pressefreiheit voranzutreiben, verkauft Reporter ohne Grenzen nun Trillerpfeifen, also "Whistles" mit den Konterfeis der drei Whistleblower.

Die Pfeifen sind ab sofort für sechs Euro pro Stück auf der Kampagnenwebsite erhältlich, alle Einnahmen fließen in den Kampf für mehr Informationsfreiheit. Käufer sollen sich im Netz zudem unter Verwendung des Hashtags #W4WB mit der Kampagne solidarisieren. Auf Kundenseite verantwortet Marketingleiter Mathias Wahler die Aktion, bei DDB Tribal Berlin sind es CCO Eric Schoeffler und Executive Creative Director Matthias Schmidt. fam
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