"Quizduell" Das Erste und Thjnk nehmen App-Desaster auf die Schippe

Donnerstag, 29. Januar 2015
Die zweite Staffel des Quizduells startet am 2. Februar
Die zweite Staffel des Quizduells startet am 2. Februar
Foto: Screenshot Youtube/Das Erste
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Thjnk Quizduell ARD Quizshow Jörg Pilawa Dietmar Pretzsch


So viel Humor beweist die ARD nicht immer: Vor dem Start der zweiten "Quizduell"-Staffel am 2. Februar erinnern Das Erste und die Hamburger Agentur Thjnk selbstironisch an die Pannenserie des vergangenen Jahres. Bis zur achten Folge hatte es damals gedauert, bis die App zur interaktiven Quizshow eingesetzt werden konnte. Nun soll laut Moderator Jörg Pilawa alles besser werden - hoffentlich.
Dieses Versprechen, oder besser: diese Hoffnung, greift Thjnk auf und entwickelt unter dem Motto "Endlich pannenfrei" die Kampagne zur zweiten "Quizduell"-Staffel. Zentrales Element ist ein TV-Spot, der in den Längen 30 und 25 Sekunden läuft (Regie: Milo, Produktion: Mr. BOB Films). Dort ist es Pilawa selbst, der mit einer ungeschickten Geste eine folgenschwere Kettenreaktion auslöst. "Schon der Dreh des Spots hat allen Beteiligen große Freude bereitet. Diese humorvolle Kampagne ist für uns der perfekte Startschuss für die neuen Sendungen", kommentiert ARD-Marketingleiter Dietmar Pretzsch. Neben dem TV-Trailer wird die Kampagne auch im Radio, auf Print- und OoH-Motiven sowie in Funkspots und mit Ambient- und Online-Werbemitteln beworben. Das Printmotiv fotografierte Ralph Baiker, den Schriftzug entwickelte Foreal. Die Postproduktion des Spots erledigte NHB. Für die Mediaplanung zeichnet Pilot Hamburg verantwortlich.
Die Kampagne wird auch auf Print- und OoH-Motiven beworben
Die Kampagne wird auch auf Print- und OoH-Motiven beworben (Bild: Thjnk)
Im Mai 2014 hatte Das Erste mit großem Getöse für die interaktive Gameshow getrommelt und dafür - zunächst nur vorbergehend - den Soap-Klassiker "Verbotene Liebe" aus dem Programm genommen. Bei der Premierenausgabe fielen allerdings die Server aus, so dass die Kandidaten anstatt wie geplant gegen die Fernsehzuschauer nur gegen das Studiopublikum antreten konnten. Hinzu kam später ein Datenleck, das Hackern den Zugriff auf die persönlichen Daten von über 50.0000 registrierten App-Nutzern ermöglichte. Erst nach anderthalb Wochen war die App dann wie geplant einsatzbereit. fam
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