Quartalsbilanz WPP legt deutlich zu

Montag, 28. Oktober 2013
WPP-Chef Martin Sorrell (Foto: Unternehmen)
WPP-Chef Martin Sorrell (Foto: Unternehmen)

Die britische Werbeholding WPP hat den Umsatz im 3. Quartal überraschend deutlich gesteigert. Ohne Akquisitionen und Währungseffekte erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 2,68 Milliarden britische Pfund (3,14 Milliarden Euro). Für die ersten neun Monate ergibt sich ein Plus von 3,3 Prozent auf 8 Milliarden Pfund (9,37 Milliarden Euro). Besonders kräftig hat WPP im Heimatmarkt Großbritannien zugelegt. Hier beträgt das Plus im 3. Quartal mehr als 13 Prozent. Auch in der schwierigen Region "Western Continental Europe" verzeichnet WPP ein Plus von 2,7 Prozent. Über dem Durchschnitt liegen dabei Märkte wie Deutschland, Italien, Niederlande, Türkei und Österreich, schwächer entwickelt sich dagegen das Geschäft in Frankreich, Spanien, Belgien, der Schweiz und in Irland.

In Bezug auf die einzelnen Disziplinen steht der Bereich Werbung (inkl. Media) am besten da. Hier steht für den Zeitraum Juli bis September ein Plus von 6,6 Prozent in den Büchern. Auf Neun-Monatsbasis beträgt der Zuwachs 5,1 Prozent. Weniger gut läuft es dagegen in der Sparte PR und Publics Affairs. Hier geht der Umsatz um 0,9 beziehungsweise 2,7 Prozent zurück

Die Quartalsbilanz von WPP fällt besser aus als die der Wettbewerber Omnicom und Publicis, die sich demnächst zusammenschließen wollen. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet der von CEO Martin Sorrell geführte WPP-Konzern ähnliche Wachstumsraten wie im Schnitt der ersten neun Monate. Zu dem Unternehmen gehören Agenturen wie Ogilvy, Y&R, Grey, JWT und der Mediaagenturverbund Group M. mam
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