Pro Infirmis Wie Jung von Matt/Limmat mit menschlicher Puppe auf Depressionen aufmerksam macht

Freitag, 05. Dezember 2014
Spot-Szene Pro Infirmis "Auch Unsichtbares behindert"
Spot-Szene Pro Infirmis "Auch Unsichtbares behindert"
Foto: Youtube / Pro Infirmis
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Jung von Matt Pro Infirmis Alain Gsponer


Nach den Erfolgskampagnen "Bär" (2011) und "Mannequins" (2013) für die Behindertenorganisation Pro Infirmis legt das Erfolgsduo Jung von Matt/Limmat und der Schweizer Regisseur Alain Gsponer ("Lila, Lila", "Polizeiruf 110") jetzt nach. In einem eindrucksvollen Spot machen sie auf psychische Krankheiten und ihre Folgen für die Betroffenen aufmerksam.
Es ist keine Arbeit, die Fröhlichkeit verbreitet, die einen mit einem Lächeln im Gesicht zurücklässt. Dennoch hinterlässt sie einen bleibenden Eindruck und regt zum Nachdenken an. Der knapp zweiminütige Clip zeigt den Alltag eines beruflich erfolgreichen Familienvaters, der unter Depressionen leidet. Eine Krankheit, die Betroffene oft als Gefühl innerer Leere beschreiben, als wären sie nur noch eine Hülle, so JvM/Limmat. Bis zum Schluss wird der Vater durch eine Puppe dargestellt. Erst dann erscheint auch der Schauspieler Matthias Bernhold im Film. "Behinderung hat immer zwei Seiten. Einerseits die körperliche oder psychische Erkrankung und andererseits die passive Behinderung durch die Gesellschaft, welche Menschen mit Behinderung vom Leben ausschliesst", so Mark Zumbühl, Leiter Kommunikation von Pro Infirmis.

Zu sehen gibts den Auftritt ab sofort in Schweizer Kinos sowie online unter proinfirmis.ch/IchBinLeer. Zudem gibt es eine französische, italienische und englische Fassung. Abgerundet wird das Maßnahmenpaket von Printanzeigen und weiteren Online-Maßnahmen. Auf Agenturseite verantwortet das Team um Kreativchef Alexander Jaggy die Kampagne. jm
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