Preisgekrönte Werbefilmproduktion Moritz Merkel wechselt zu Stink / Partizan schließt Berliner Niederlassung

Mittwoch, 14. Juni 2017
Werbefilmproduzent Moritz Merkel wechselt von Partizan zu Stink
Werbefilmproduzent Moritz Merkel wechselt von Partizan zu Stink
© Stink

Die internationale Produktionsfirma Stink will in Deutschland weiter expandieren. Dazu kommt der hoch dekorierte Werbefilmproduzent Moritz Merkel als Executive Producer an Bord. Er leitet die Hauptstadt-Niederlassung des Netzwerks künftig zusammen mit Managing Director Martina Lülsdorf und Executive Producer Lutz Müller.

Merkel machte sich mit Partizan zuletzt vor allem durch den Hornbach-Spot "Du lebst" einen Namen, mit dem sein Ex-Arbeitgeber und die Berliner Agentur Heimat bei allen namhaften Kreativwettbewerben punkten konnten. Außerdem hatte er dieses Jahr den Vorsitz einer der Film-Jurys beim ADC inne.

2008 verhalf er der internationalen Produktionsfirma Partizan zum Start in Deutschland und führte seither das Berliner Büro. Trotz zahlreicher kreativer Erfolge, lief es wirtschaftlich offenbar nicht zur Zufriedenstellung des Pariser Headquarters, denn mit Merkels Abgang verschwindet auch der deutsche Ableger. Partizan will zwar weiterhin hierzulande aktiv sein, allerdings nicht mehr mit einem eigenen Unternehmen.  Die in New York, Shanghai, London, Paris, Los Angeles und Berlin ansässige Produktionsfirma Stink wiederum hat ehrgeizige Pläne mit dem Neuzugang. Gründer Daniel Bergmann sagt: "Die deutschen Kunden werden immer mutiger, was kreative, innovative und mutige Produktionen angeht – und sie alle lieben Moritz!" Erst kürzlich hat das Unternehmen, das laut Gunn Report zu den kreativsten Produktionsfirmen der Welt gehört, seine Einheiten Digital und Content zu den Stink Studios verschmolzen. Das wird sicherlich auch den deutschen Markt prägen. Im letzten Umsatzranking der deutschen Filmproduktionen, das im August 2016 erschienen ist, steht Stink Berlin mit einem Umsatz von 12,4 Millionen Euro auf Platz 12. bu

 
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