Präventionskampagne Pharmaunternehmen MSD klärt mit Plakaten über Hepatitis C auf

Dienstag, 16. Mai 2017
Das Hepatitis-C-Virus wird hauptsächlich über Blutkontakt übertragen - zum Beispiel beim Tattoostechen
Das Hepatitis-C-Virus wird hauptsächlich über Blutkontakt übertragen - zum Beispiel beim Tattoostechen
Foto: Ressourcenmangel

Die Infektionskrankheit Hepatitis C ist eine Leberentzündung, die durch Viren ausgelöst und hauptsächlich über Blutkontakt übertragen wird. Laut Weltgesundheitsorganisation infizieren sich pro Jahr etwa drei bis vier Millionen Menschen in aller Welt, davon zwei bis drei Prozent chronisch. Um über die Krankheit aufzuklären, startet die Hirschen-Tochter Ressourcenmangel für das US-amerikanische Pharmaunternehmen MSD Sharp & Dohme nun eine Präventionskampagne.
Die Ursache für eine Ansteckung mit dem Hepatitis-C-Virus ist in 80 Prozent der Fälle intravenöser Drogengebrauch, aber auch das Stechen von Tattoos und Piercings kann eine Infektion zur Folge haben. Zum Beispiel wenn unhygienische Bedingungen vorherrschen und die Nadel nicht richtig gereinigt wurde. Außerdem kann das Virus durch bestimmte Sexualpraktiken übertragen werden. Weil viele sich der Risiken nicht bewusst sind, will MSD mit einer bildstarken Präventionskampagne aufklären und über Hepatitis C informieren. Das Ziel des Arzneimittelherstellers: Bis 2025 die Zahl der Neuinfektionen um 50 Prozent senken.
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    (Bild: Ressourcenmangel // Marcus Gaab)
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    (Bild: Ressourcenmangel // Marcus Gaab)
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    (Bild: Ressourcenmangel // Marcus Gaab)
Für die kreative Umsetzung der Kampagne sind Kreativdirektor Alf Frommer, Art Director Melanie Troyke und Texterin Kristin Altmann zuständig. Der Fotograf Marcus Gaab schoss die Aufnahmen für die Plakate. Die Marketing-Maßnahmen werden auf diversen Kanälen gestreut: Out of Home, Print und Digital, Mobile Banner und auch in Form von Edgar Cards, die oft in Restaurants und Bars ausliegen. Allerdings wird die Kampagne nur in den Städten München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin auf Großflächen, digitalen Infoscreens und Station Videos geschaltet, zum Beispiel an Bahnhöfen. Darüber hinaus wurde die Homepage Hepatitis.de eingerichtet, auf der man sich genauer über den Virus informieren kann. bre
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