Pitchrunde steht Vier Agenturen kämpfen um Ergo

Freitag, 30. August 2013
Ergo hat vier Agenturen zum Pitch eingeladen
Ergo hat vier Agenturen zum Pitch eingeladen

Das Auswahlverfahren beim Versicherungsriesen Ergo kommt in Schwung. Nach Informationen von HORIZONT dürfen sich vier Agenturen Hoffnungen auf die Werbemillionen des Düsseldorfer Konzerns machen. Neben Etathalter Aimaq von Lobenstein sind Rapp Germany, DDB Tribal und BBDO Proximity im Rennen. Sie konnten sich in der ersten Stufe des Wettbewerbs durchsetzen und dürfen nun ihre Kampagnenvorschläge präsentieren.
Ergo-Marketingleiterin Andrea Hoelken (Foto: Unternehmen)
Ergo-Marketingleiterin Andrea Hoelken (Foto: Unternehmen)
Der Pitch wird von der Beratungsfirma Cherrypicker begleitet. Deren Chef Oliver Klein will nichts zum Stand der Dinge sagen und verweist auf den Kunden. Dort erklärt Marketingleiterin Andrea Hoelken, dass man den Pitchverlauf nicht kommentieren und sich erst wieder mit der Entscheidung äußern werde. Diese wird im Oktober erwartet. Ergo hatte seinen Kreativetat Anfang Juli ausgeschrieben. Gesucht wird ein Dienstleister, der eine neue Werbelinie für Ergo und Ergo Direkt entwickelt. Die beiden Marken, die bislang getrennt beworben werden, sollen in der Kommunikation enger vernetzt werden. Erste Ergebnisse der neuen Strategie werden im kommenden Jahr sichtbar.

Die Neuausrichtung dürfte nicht zuletzt budgetäre Gründe haben. Ergo hat seine Spendings zuletzt deutlich reduziert. Etathalter Aimaq von Lobenstein ist seit 2010 für die Marke Ergo tätig. Ein Jahr später übernahm die Agentur auch die Verantwortung für die Marke Ergo Direkt, die bis dahin von Jung von Matt/Alster betreut wurde. Der Auftritt von Ergo steht unter dem Claim "Versichern heißt Verstehen", Ergo Direkt wirbt mit Unternehmenschef Peter Endres. mam
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