Pitchgewinn Grey bringt Gutfried wieder in die Werbeblöcke

Donnerstag, 25. Februar 2016
Grey-Chef Dickjan Poppema
Grey-Chef Dickjan Poppema
Foto: Grey

Grey Düsseldorf hat den Werbeetat der Wurstmarke Gutfried gewonnen. Die Agentur setzte sich eigenen Angaben zufolge in einem Pitch gegen zwei Mitbewerber durch. Mit der Verpflichtung der neuen Leadagentur geht die Rückkehr von Gutfried in die Werbeblöcke einher: Nach gut zwei Jahren Abstinenz soll im Sommer eine TV- und PoS-Kampagne starten.
Dafür wurde die Marke gemeinsam mit Grey überarbeitet. Welche Veränderungen dabei vorgenommen wurden, wollte die Agentur nicht kommentieren. Sicher ist allerdings, dass der in der Vergangenheit verwendete Claim "Gutfried ist gut für mich" wieder zum Einsatz kommen soll. Das Ziel der kommenden Kampagne ist es, Gutfried wieder in die Köpfe der Verbraucher zu bringen. Das ist auch deshalb nötig, weil sich die Marke aus dem Hause Heinrich Nölke GmbH in den vergangenen zwei Jahren werblich zurückhielt. Der letzte TV-Spot von Gutfried stammt aus dem Februar 2014 (Kreation: Heye). Die Konkurrenz hat derweil nicht geschlafen. Insbesondere Rügenwalder hat ordentlich auf die Tube gedrückt und vor allem die vegetarischen Produkte in den Fokus der Kommunikation gestellt. Auch Gutfried will dieses stark wachsende Segment besetzen. Mit der Kampagne soll deshalb auch das neu hinzugekommene Sortiment an vegetarischen Wurstprodukten vermarktet werden. 

Der Etatgewinn bedeutet für Grey das Comeback bei einem Kunden, für den die Agentur bereits in der Vergangenheit tätig war. Schon von 1997 bis 2001 hat Grey Gutfried betreut. Außerdem begleitete die Agentur die Einführung der Marke in den Siebziger Jahren. "Gutfried ist eine der Größen im deutschen Lebensmittelmarkt, wir freuen uns sehr, erneut für die Marke tätig werden zu dürfen. Der Etatgewinn unterstreicht unsere wiederkehrende Kompetenz im Bereich Food – eine Kategorie, für die unsere Agentur jahrelang bekannt war", kommentiert Deutschland-CEO Dickjan Poppema.

"Uns hat insbesondere das große Markenverständnis von Grey erneut überzeugt", so Axel Knau, Geschäftsführer von Gutfried. "Außerdem versteht es Grey , Kampagnen wirklich über alle Touchpoints zu spielen." ire
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