Pitchblog Famab unterstützt die GPRA-Initiative

Mittwoch, 15. Oktober 2014
GPRA-Chef Uwe Kohrs kriegt Verstärkung beim Pitchblog
GPRA-Chef Uwe Kohrs kriegt Verstärkung beim Pitchblog
Foto: Foto: GPRA

Das von der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) ins Leben gerufene Pitchblog bekommt Unterstützung. Ab sofort ist der Verband Famab, in dem sich Messebaufirmen und Eventagenturen organisieren, als Partner an Bord.
"Uns verbindet das Anliegen, mehr Fairness und Klarheit in Ausschreibung und Pitches zu bringen. Da war es ein logischer Schritt, dass wir uns dem Pitchblog anschließen", sagt Vorstandsmitglied Detlef Wintzen. Die GPRA hatte die Onlineplattform, auf der mutmaßliche Ungereimtheiten bei Pitches mit Nennung der Auftraggeber veröffentlicht werden, im Frühsommer gestartet. Die von Impact-Chef Uwe Kohrs geführte PR-Lobby versuchte dabei gleich zum Start, weitere Verbände an Bord zu holen. Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA reagierte allerdings zurückhaltend. Die Verantwortlichen wollen im Bedarfsfall lieber das direkte Gespräch mit den Auftraggebern suchen. Vom Einstieg des Famab erhofft sich Kohrs nun neuen Schwung für die Initiative. Allerdings gibt es auch Kritik aus der eigenen Zunft. Der frühere GPRA-Vize Bodo Bimboese sprach zum Start der Plattform von einem "anonymen Pranger, mit dem sich die GPRA zurück ins Mittelalter stößt". Bimboese missfällt, dass nur die Auftraggeber von mutmaßlich unsauberen Pitches genannt werden, nicht aber die Agenturen, die sich über sie beschwert haben.

Die Initiatoren sehen darin kein Problem. Außerdem sei durch die Einschaltung der Rechtsanwaltskanzlei Irle Moser in Berlin, die das Pitchblog betreibt, sichergestellt, dass die Fälle überprüft werden. Damit schiebe man dem Missbrauch durch enttäuschte Verlierer, die ihrem Ärger auf diesem Weg Luft machen wollen, einen Riegel vor, so die GPRA. mam
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