Peter Figge zu Content-Marketing-Dienstleistern „Unterhalten, unterstützen – oder untergehen“

Donnerstag, 20. Oktober 2016
Peter Figge beim Content Marketing Kongress von HORIZONT
Peter Figge beim Content Marketing Kongress von HORIZONT
Foto: HORIZONT / Sonja Schwarz

Wer hat künftig im Content Marketing die Nase vorn? Werbeagenturen, Mediahäuser oder Content-Dienstleister neuen Typs wie Territory oder C3? Darüber stritten am Donnerstag beim Kongress „HORIZONT Content Marketing 2016“ in Frankfurt fünf Top-Manager verschiedener Agenturtypen.

Territory und C3 sehen sich – wenig überraschend - vorn: „Man muss künftig alle Disziplinen vernetzt beherrschen“, glaubt David Eicher, Geschäftsführer Territory Webguerillas. „Da sind wir als Territory einfach schon weiter als die klassischen Werbeagenturen.“

Ein großes Plus sei das große Knowhow in puncto Beziehungsmanagement – angeblich auf Kundenseite stark gefragt: „Die Unternehmen wissen immer weniger, mit wem sie es eigentlich zu tun haben.“

  • 43044.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43045.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43046.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43047.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43048.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43049.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43050.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43051.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43052.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43053.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43054.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43055.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43056.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43057.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43058.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43059.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43060.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43061.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43062.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43063.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43064.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43065.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43066.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43067.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43068.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43069.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43070.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43071.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43072.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43073.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43142.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43143.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43144.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43145.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43146.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43147.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43148.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43149.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43150.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43151.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
  • 43152.jpeg
    (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
 Gregor Vogelsang,  Geschäftsführer C3 Creative Code and Content, hält Content Marketing nur für den Vorboten einer „grundlegend anderen Haltung im Marketing“. C3 sei auf einem guten Weg, diesen Anspruch einzulösen, weil Werbung einfach nicht mehr funktioniere: „Anders als die Werbeagenturen haben wir keine Werbe-DNA, sondern eine Content-DNA.“
„Wir werden im nächsten Monat eine große Fusion verkünden, die uns auf die internationale Ebene hebt.“
Gregor Vogelsang
Will C3 internationaler aufstellen: Gregor Vogelsang
Will C3 internationaler aufstellen: Gregor Vogelsang (Bild: HORIZONT / Sonja Schwarz )
Vogelsang räumt ein, dass auch andere Agenturen über die notwendigen Kompetenzen für den Paradigmenwechsel verfügen. Aber: „Der entscheidende Punkt ist, das integriert an der Kundenschnittstelle zu konzentrieren. Talente aus unterschiedlichen Silos zusammenzubringen, das ist die wahre Kunst.“

Immer wichtiger wird es laut Vogelsang, länderübergreifend aufgestellt zu sein: „Wir werden im nächsten Monat eine große Fusion verkünden, die uns auf die internationale Ebene hebt.“

Alexander Wipf, Managing Director der Agentur Isobar aus dem Dentsu Aegis Network, geht davon aus, dass das Rennen um die Pole-Position im Content-Marketing-Geschäft noch völlig offen ist: „Alle Marktteilnehmer haben eine Berechtigung, alle Kompetenzen bleiben wichtig. Wir alle tun schon wichtige Dinge, aber das ist erst der Anfang.“

Ulrich Klenke, CEO Ogilvy & Mather Germany, sieht immer noch „sehr viel Content, der die Menschen nicht berührt“. Seine Agenturgruppe sei beim Thema Content Marketing bestens positioniert, weil sie die Interessen der Werbungtreibenden besser im Auge habe: „Wir schauen stärker als andere Marktteilnehmer auf die Marke.“ Gleichzeitig bricht er eine Lanze für die Vernetzung der Disziplinen: „Content-Erstellung ohne Mediaanbindung wird in Zukunft nicht mehr gehen.“

Peter Figge, Vorstand und Partner Jung von Matt, sieht beim Thema Content Marketing nicht viel grundsätzlich Neues: „Neu  sind allerdings die Geschwindigkeit und die Möglichkeiten, die man heute hat.“ JvM sei schon lange mehr als nur Werbeagentur, sondern habe sich in zahlreichen Disziplinen verstärkt. Er räumt ein, dass es Bedarf für eine grundsätzliche Neuorientierung gibt: „Wir haben lange Zeit in Umfeldern gedacht, nun müssen wir in Profilen denken. Die KPIs aus klassischer Media und Performance passen noch nicht gut zusammen.“ Sein Anspruch an guten Content: „Unterhalten, unterstützen - oder untergehen.“ kj

Meist gelesen
stats