Parteienwerbung KNSK feiert Comeback bei SPD

Donnerstag, 05. Dezember 2013
Detmar Karpinski macht wieder Werbung für die SPD (Foto: KNSK)
Detmar Karpinski macht wieder Werbung für die SPD (Foto: KNSK)

Die Agentur KNSK wird wieder für die SPD aktiv. Die von Detmar Karpinski und Werner Knopf geführte Hamburger Werbeschmiede betreut die Sozialdemokraten im kommenden Europawahlkampf. Das bestätigt ein Sprecher der Parteizentrale in Berlin. Für KNSK ist es ein Comeback: Die Agentur hat die Werbung der SPD in den erfolgreichen Bundestagswahlkämpfen 1998 und 2002 entwickelt. Vor allem die erste Kampagne gilt als Wegbereiter moderner Parteienwerbung in Deutschland. Die jetzige Entscheidung ist offenbar auf Betreiben des Spitzenkandidaten für die Europawahl Martin Schulz zustande gekommen. Mit ihm hat KNSK bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet.

Zugute gekommen sein dürfte der Agentur darüber hinaus, dass der zurückgetretene Wirtschaftsminister von Thüringen Matthias Machnig den Europawahlkampf der SPD organisieren soll. Zu ihm wird KNSK-Chef Karpinski ebenfalls ein enger Draht nachgesagt. Unklar ist bislang, welches Budget für den Wahlkampf zur Verfügung steht. Insider gehen von einem zweistelligen Millionenbetrag aus.

Ob KNSK sich nun auch Hoffnungen machen kann, andere Aufgaben für die SPD zu übernehmen, ist ebenfalls unbekannt. Größere Aufgaben stehen nach dem Bundestagswahlkampf zunächst nicht an. Hier hatten die Sozialdemokraten mit der Berliner Agentur Super J+K zusammengearbeitet. Die Europawahlen finden Ende Mai statt. mam
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