Omnicom US-Werbeholding bekommt Euro-Schwäche zu spüren

Mittwoch, 22. April 2015
Omnicom-CEO John Wren
Omnicom-CEO John Wren
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Die Schwäche des Euro macht sich in der Bilanz der US-Werbeholding Omnicom bemerkbar. Die Muttergesellschaft von Agenturen wie BBDO, DDB, TBWA und OMD meldet für das 1. Quartal einen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent auf 3,47 Milliarden US-Dollar (3,24 Milliarden Euro). Auf organischer Basis, also bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe, kann Omnicom ein deutliches Plus von mehr als 5 Prozent verbuchen. Der Nettogewinn erhöht sich um 1,8 Prozent auf 209 Millionen Dollar.
Die Holding erzielt rund 16 Prozent ihrer Umsätze im Euro-Raum, bilanziert aber in US-Dollar. Bei der derzeitigen Schwäche des Euro-Kurses wirkt sich das negativ auf die Zahlen aus. Bei Wettbewerber Publicis, der in Euro bilanziert, einen Großteil seines Umsatzes aber in den USA erwirtschaftet, tritt der gegenteilige Effekt ein. Die franzöische Holding hat in ihrer Quartalsbilanz von der Euro-Schwäche profitiert. Betrachtet man nur das organische Wachstum, kann Omnicom in allen wichtigen Regionen zulegen, auch in Europa. Hier liegt das Plus bei 2,7 Prozent. Im Heimatmarkt Nordamerika kommt die Gruppe auf ein Wachstum von fast 5 Prozent, in Großbritannien auf über 9 Prozent. Die Region Asia Pacific legt um 6,7 Prozent zu. Für das Gesamtjahr rechnet Konzernchef John Wren mit einem Plus von rund 3,5 Prozent. mam
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