Olympia-Kampagne Weigert Pirouz Wolf kreiert Gegenentwurf zu „Hamburg 2024“

Donnerstag, 29. Oktober 2015
So stellt sich Weigert Pirouz Wolf die Kampagne für die Olympischen Spiele 2024 in Hamburg vor
So stellt sich Weigert Pirouz Wolf die Kampagne für die Olympischen Spiele 2024 in Hamburg vor
Foto: Weigert Pirouz Wolf
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Die Kampagne, mit denen rund 20 Hamburger Agenturen die Bewohner der Hansestadt davon überzeugen wollen, in einem Referendum für die Olympischen Spiele 2024 zu stimmen, bekommt ordentlich Gegenwind. Diesmal jedoch nicht von den Gegnern des Großevents, sondern einem glühendem Befürworter: Michael Weigert, Kreativgeschäftsführer von Weigert Pirouz Wolf, findet den Auftritt "erbärmlich" und glaubt nicht daran, dass die Bürger damit überzeugt werden können. 

Weigert meckert aber nicht nur, er zeigt auch, wie eine Bürgerkampagne seiner Meinung nach aussehen sollte. Er und sein Team haben kurzerhand einen Gegenentwurf gestaltet.

Ein Ereignis wie die Olympischen Spiele müsse mit "großen Emotionen, Schweiz, Tränen, Adrenalin und Endorphin" beworben werden muss - und nicht mit "kopfgesteuerten" Plakaten, deren Absender "jede x-beliebige Stadt" sein könnte, echauffiert sich der Kreative.
Michael Weigert
Bild: Weigert Pirouz Wolf

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Die Gegenkampagne seiner Agentur erhebe keinen Anspruch auf Perfektion, ist sie doch in nur anderthalb Tagen und "aus großem Frust heraus" entstanden. Dennoch glaubt Weigert, dass dieser Auftritt allemal besser ist als das, was seine Konkurrenten vorgelegt haben. bu 

Weitere Motive aus der Gegenkampagne von Weigert Pirouz Wolf: 

Motiv 2
Motiv 2 (Bild: Weigert Pirouz Wolf)
Motiv 3
Motiv 3 (Bild: Weigert Pirouz Wolf)

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