Olympia 2026 in Sachsen? So könnte das Logo aussehen

Mittwoch, 18. Dezember 2013
So könnte dem Zebra-Team zufolge ein Olympia-Logo für Sachsen aussehen (Bild: Agentur)
So könnte dem Zebra-Team zufolge ein Olympia-Logo für Sachsen aussehen (Bild: Agentur)


Mit Winter-Olympia 2022 in München wurde es bekanntlich nichts - die Bürger waren dagegen. Anders sieht das in Sachsen aus: Die Bewohner des Freistaats könnten sich Olympische Winterspiele in ihrem Land durchaus vorstellen, wie eine - allerdings nicht repräsentative - Umfrage des MDR ergab. Die Chemnitzer Agentur Zebra hat deswegen schon einmal drei Entwürfe für ein Logo samt Claim geliefert. "Sachsen braucht mehr Visionäre! Deshalb haben wir uns entschlossen, der Olympia-Idee weiter Flügel zu verleihen", erläutert Zebra-Geschäftsführer Joerg G. Fieback das Logo und den Claim, entwickelt von seiner Agentur. "Jede große Idee braucht einen Funken. Wenn der zündet, gibt's Feuer und Flamme." Einen Haken hätte die Sache allerdings noch: Bislang bewerben sich immer noch Städte um die Austragung von Olympia - auch wenn die Wettbewerbe dann in verschiedene Regionen ausgelagert werden.

Zu den größten Befürwortern von Olympia in Sachsen gehört Thomas Kirsten, Bürgermeister der Bobhochburg-Altenberg. Ihm zufolge seien die für die Spiele notwendige Infrastruktur in Sachsen in großen Teilen bereits vorhanden - und damit eine Kostenexplosion möglicherweise vom Tisch. Deswegen soll nun der neu gebildete "Freundeskreis Olympia 2026" zusammen mit der Desdener Hochschule für Technik und Wirtschaft eine Machbarkeitsstudie aufsetzen. "Wir Sachsen haben gute Argumente, wir können das", so Kirsten zum MDR. Da dürfte das Zebra-Team zustimmen. ire

Hier alle Entwürfe von Zebra (Bilder: Agentur)

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