Ogilvy Frankfurt Die absurde Militärparade von Yello Strom

Montag, 12. Oktober 2015
Erneut zeigt Ogilvy Frankfurt absurde Möglichkeiten zum Geldverdienen auf
Erneut zeigt Ogilvy Frankfurt absurde Möglichkeiten zum Geldverdienen auf
Foto: Screenshot Youtube/Yello

Mit einer reichlich schrägen Kampagne feierte die neue Leadagentur Ogilvy Frankfurt in diesem Sommer ihr Debüt für ihren Neukunden Yello Strom, jetzt findet der vierteilige Auftritt mit dem nächsten absurden Spot einen würdigen Abschluss. Seit heute zeigt die EnBW-Tochter eine weitere ungewöhnliche Möglichkeit auf, wie man Geld für ein iPad Air sparen kann - und schreckt dabei vor Klischees nicht zurück.
Das Tablet steht im Mittelpunkt der Kampagne, denn die Consumer Marke der EnBW verspricht jedem Wechsler zu Yello als Prämie ein iPad Air. Natürlich kann man sich das Geld für das Apple-Gerät auch auf andere Art und Weise verdienen: Ogilvy Frankfurt, seit November 2014 Halter des Yello-Etats, zeigte bereits eine sparsame Reit-Mama, einen rockenden Alleinunterhalter und einen Ehemann mit fragwürdigen Geschäftsideen. Im neuesten Film kommt nun ein euphorisierter Bartträger zum Einsatz, der sich von einem irren Diktator als Jubel-Fan anheuern lässt - in den Reihen der strengen Militärs aber eher unangenehm auffällt.
Yello Spot Death Metal
Bild: Yello Strom

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Der Spot, der wohl auf die Militärparaden von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un anspielen soll, ist der letzte von insgesamt vier Filmen der Kampagne. Zu sehen ist der 20-Sekünder seit heute auf allen reichweiten Sendern. Mit den Filmen hat Yello für reichlich Gesprächsstoff gesorgt, wie etwa der Werbecheck von Yougov zeigt. Nicht ganz unfreiwillig: Bei der Umsetzung der Kampagne habe das Unternehmen bewusst "mit den Grenzen geflirtet", sagte Marketing- und Vertriebsleiter Björn Simon bereits im Juni bei der Präsentation der ersten beiden Spots. fam
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