Neupositionierung Toffifee und Pahnke Markenmacherei entdecken alternative Familienformen

Dienstag, 16. August 2016
Keine Familie, aber fast: Auch WG-Mitbewohner gehören nun offiziell zur Toffifee-Zielgruppe
Keine Familie, aber fast: Auch WG-Mitbewohner gehören nun offiziell zur Toffifee-Zielgruppe
Foto: Storck

In den vergangenen vier Jahrzehnten gab es in der Toffifee-Werbung stets eine große Konstante: Die fürsorgliche Mutter, die in der Regel aus der Ich-Perspektive erzählt und ihre Familie dank der Süßigkeit aus dem Hause Storck zusammenbringt. Das Gemeinschaftsgefühl bleibt zwar auch 2016 Kern der Toffifee-Werbung, doch die aktuelle Kampagne von Stammbetreuer Pahnke Markenmacherei schlägt erstmals eine neue kommunikative Richtung ein - und entdeckt dabei neue Zielgruppen.

Der Vignettenspot, seit dieser Woche auf den zielgruppenrelevanten TV-Sendern zu sehen, behandelt vier verschiedene Konstellationen: Neben der klassischen "Mutter, Vater, zwei Kinder"-Variante spielen nun auch WG-Bewohner, eine Mädelsgruppe und vier beste Freunde eine Rolle in der Storck-Kommunikation. Das Unternehmen öffnet die Marke somit auch für moderne Familien und junge Erwachsene. "Das Familienbild hat sich besonders in den letzten Jahren deutlich gewandelt - von der klassischen Mutter-Vater-Kind-Konstellation hin zu jeder Art von gefühlter Familie. Dieser Entwicklung wird Toffifee im neuen Spot gerecht", erläutert Lars Lammers, Geschäftsleiter Beratung bei Pahnke. Um diese Neupositionierung weiter zu unterstützen, hat sich die Traditionsmarke auch einen neuen Kampagnenclaim zugelegt: "Zusammener". Pahnke Markenmacherei, bereits seit über 25 Jahren für den Kunden tätig, beschreibt die gewöhnungsbedürftige Wortneuschöpfung als "uniquer Begriff, der glaubwürdig von Toffifee besetzt werden kann und durch seine fröhlich-moderne Tonalität eine breite Zielgruppe anspricht". Produziert hat den TV-Spot Markenfilm in Hamburg, Regie führte Henry Littlechild. fam

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