Mustafa's Gemüsekebap Wieso die Dojo-Gründer jetzt ihren eigenen Dönerladen eröffnen

Donnerstag, 03. August 2017
Die beiden Dojo-Gründer Joachim Bosse und Dominic Czaja machen jetzt in Döner
Die beiden Dojo-Gründer Joachim Bosse und Dominic Czaja machen jetzt in Döner
© Dojo
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Dominic Czaja Dojo Joachim Bosse Gemüsekebap Mustafa's


In Berlin-Kreuzberg ist Mustafa's Gemüsekebap seit Jahren eine Institution und sogar zur Touristenattraktion geworden. Jetzt expandiert der Laden nach München - mit zwei in der Branche bestens bekannten Gesellschaftern: Joachim Bosse und Dominic Czaja, Gründer und Geschäftsführer der Agentur Dojo, sorgen nicht nur für den kommunikativen Aufschlag zur Eröffnung, sondern sind selbst an der Bude beteiligt. Was dahinter steckt, verrät Czaja im Interview mit HORIZONT Online.
Ab heute 17 Uhr heißt es am Münchner Stachus: O'Kebapt is! So wirbt Dojo für die erste offizielle Filiale von Mustafa's Gemüsekebap, dem Kult-Dönerladen vom Berliner Mehringdamm. Eine Liaison mit Historie: 2007 gestalteten Czaja und Bosse die Homepage des Ladens, 2011 produzierten sie für Mustafa ihren allerersten Spot als damals frisch gegründete Agentur Dojo. Nun folgt der Sprung ins tatsächliche Kebap-Geschäft. HORIZONT Online hat bei Dojo nachgefragt. Dominic, seid ihr nicht mehr ausgelastet mit dem Agentur-Business? Schön wär's. Wir sind Mustafa ja schon seit sehr langer Zeit verbunden, er war 2007, quasi noch zu Dojo-Junior-Zeiten, unser allererster Kunde. Und der einzige, der nicht gezahlt hat - außer in lebenslangen Dönern. Das wird jetzt eingelöst. Für uns gilt: Mustafa’s Forever - ungefähr so wie bei Wu-Tang.
O'Kebapt Is!
O'Kebapt Is! (Bild: Dojo)
Was haben Dojo und ein türkischer Schnellimbiss gemein? Kürzlich haben wir für uns entdeckt: Das Prinzip Dojo ist nicht nur auf eine Werbeagentur anwendbar, sondern spiegelt sich auch in anderen Bereichen wieder: zum Beispiel beim Döner. Mustafa ist unser Bruder im Geiste und gewissermaßen auch im Fleische. Er versucht, in seinem Metier anders unterwegs zu sein als der Mainstream. Das verbindet uns und so haben wir uns vor elf Jahren auch kennengelernt.
Und ihr seid jetzt die ersten Franchisenehmer von Mustafa's? Nein, das nicht - wir machen die Bude zusammen und sind ganz förmlich "Gesellschafter". In der Regel ist unsere Aufgabe vor allem die, den Döner auch in München in aller Munde zu bringen. Aber morgen nach der After-Show-Party werden wir uns selbst in die Bude stellen und den Spieß drehen - diesen Spaß lassen wir uns nicht nehmen.
„Mustafa ist unser Bruder im Geiste und gewissermaßen auch im Fleische.“
Dominic Czaja
Eure Kunden können also aufatmen. Die beiden Herren Geschäftsführer werden künftig nicht nur "Döner mit alles" verkaufen, sondern auch weiterhin gute Werbung machen? Leider ja, so weit sind wir noch nicht. In jedem Fall gilt für uns alle: "Pide sei mit euch." Dieses Credo wird uns auch in den nächsten Wochen und Monaten begleiten.
Mosaik
Bild: HORIZONT

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Bleibt's bei München oder wann eröffnet ihr den nächsten Laden? Wie wär's mit Frankfurt? Joachim kommt ja sogar aus der Nähe von Frankfurt, das würde sich tatsächlich anbieten! Nein, für uns ist das erst einmal eine sehr spannende Erfahrung, ein großes Experiment und dann sehen wir weiter. Vielleicht schneiden sich noch einige andere Städte eine Scheibe von dem Döner hier ab. fam
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