Mother New York Homo-Erotik und Tinder-Anmachen - die sexy Kampagne von Calvin Klein

Dienstag, 04. August 2015
Ausschnitt aus Kampagnenmotiv: CK zeigt "moderne Beziehungen im digitalen Zeitalter"
Ausschnitt aus Kampagnenmotiv: CK zeigt "moderne Beziehungen im digitalen Zeitalter"
Foto: Calvin Klein

Bei seiner weltweiten Kampagne für die Herbstkollektion betritt Calvin Klein gleich in zweifacher Hinsicht Neuland. Erstmals geht das Jeans-Label eine Partnerschaft mit der Dating-App Tinder ein - und wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren. Gewohnt sexy, gewohnt provokativ und wie gewohnt mit viel nackter Haut.
"Möchtest du?", "Vielleicht", "Ach komm schon" - die von der New Yorker Agentur Mother in Zusammenarbeit mit der internen CK-Werbeagentur kreierten Motive zeigen nicht nur sexy Models in eindeutigen Posen, sondern auch fiktive Dialoge im Look der Tinder-App. "Raw texts, real storys" ("Kurze Nachrichten, echte Geschichten") heißt das Motto der Kampagne, mit der das Tochterunternehmen von Phillips-Van Heusen auf das Thema des Online-Datings aufspringt.
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"Calvin Klein Jeans baut schon lange auf die Verbindung von sexueller Energie und kultureller Relevanz", so Melisa Goldie, Marketingleiterin von Calvin Klein. "Mit dieser Kampagne schlagen wir eine emotionale Brücke zu der technikgetriebenen Generation von heute und beleuchten den neuen, inzwischen normalen Weg, Verabredungen zu treffen." Inzwischen sei es völlig normal, sich über digitale Wege zu daten. Die Motive des bekannten US-Modefotografen Mario Sorrenti wurden in New York City aufgenommen und sollen die "Entwicklung von Verabredungen und Sex im Laufe der Zeit" zeigen, schreibt das Unternehmen in der offiziellen Mitteilung.

Die in 27 Ländern sichtbare Kampagne umfasst zum einen Digital. Unter dem bereits bekannten Hashtag #mycalvins ruft das Modelabel Nutzer dazu auf, ein Selfie in CK-Jeans in den sozialen Netzwerken zu posten und damit Teil der Kampagne zu werden. Außerdem besteht das Maßnahmenpaket aus Außenwerbung und Printanzeigen. Wie genau der Mediaplan für den deutschen Markt aussieht, wird erst Ende August feststehen.

Homosexuelle in der Werbung - damit ist Calvin Klein bei weitem nicht alleine. Erst vor Kurzem brach Volkswagen mit dem traditionellem Familienbild und zeigt in einem Spot für seinen Sharan ein schwules Paar mit seiner Tochter. Weitere Beispiele gibt es hier. jm
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