Meta Design Wechsel im Management setzen sich fort

Freitag, 29. November 2013
Im Meta-Haus wird weiter umgebaut (Foto: Agentur)
Im Meta-Haus wird weiter umgebaut (Foto: Agentur)

Bei der Branding- und Designagentur Meta Design herrscht weiter ein munteres Kommen und Gehen. Nach den Personalwechseln im Frühjahr gibt es erneut Abgänge in der Führung. Nicht mehr an Bord ist zum Beispiel die erst vor kurzem berufene Chefin der Niederlassung in Peking Ingrid Salamon. Man habe sich aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Standorts voneinander getrennt, teilt CEO Arne Brekenfeld mit. Derzeit wird das Büro in China von Kreativchef Robert Schaefer geleitet, ein neuer General Manager sei aber bereits gefunden und soll in Kürze vorgestellt werden. Ebenfalls nicht mehr für Meta Design tätig ist Matthieu Vermeulen. Er führte den Bereich Digital Branding. Nach der Eingliederung dieses Kompetenzfelds in die zu Jahresbeginn neu formierten operativen Units habe sich Vermeulen entschlossen, eine neue Herausforderung zu suchen, so die offizielle Darstellung der Agentur. Innerhalb des neuen Systems verantwortet nun Kai Zeh das Thema Digital Branding.

Gerüchte ranken sich um die im Frühjahr als Head of Client Management aus China zurückgekehrte Führungskraft Rupali Steinmeyer. Dem Vernehmen erwägt sie, ein attraktives Angebot aus dem Markt anzunehmen. Offenbar versucht Meta Design aber parallel, die langjährige Mitarbeiterin doch noch zu halten.

Klar ist dagegen, dass im Rahmen der Integration der Agentur in die Publicis-Gruppe einige Stellen im Backoffice-Bereich wegfallen. Die entsprechenden Leistungen werden künftig vom Shared Service Center Resources in Düsseldorf erbracht, das für sämtliche Firmen von Publicis in Deutschland tätig ist. Bei Meta Design heißt es offiziell, dass fünf Mitarbeiter von der Zentralisierung betroffen sind.

Spannend bleibt auch, was im Berliner Meta-Haus unter der Marke LBiQ passiert. Offiziell handelt es sich um einen Ableger der Schwesteragentur Digitas LBi, mit dem man in Fragen der Markenentwicklung kooperiert, sofern es keine Konkurrenzkonflikte gibt. Dem Vernehmen nach sitzt LBiQ an einem wichtigen Auftrag von Mercedes-Benz. Meta Design betreut Volkswagen und Audi und wäre damit für das aktuelle Projekt eigentlich blockiert. mam
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