Mazelprost BBDO-Bier kommt ins Jüdische Museum

Freitag, 11. Dezember 2015
Das Keyvisual für Mazelprost
Das Keyvisual für Mazelprost
Foto: BBDO

In diesem Jahr feierten Deutschland und Israel das 50. Jubiläum der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern. Aus diesem Anlass entwickelte BBDO das Hummus-Bier "Mazelprost". Dem Getränk wird nun eine ganz besondere Ehre zuteil.
Denn das Jüdische Museum in Berlin hat "Mazelprost" Ende November in seine Sammlung aufgenommen. Damit ist das Bier praktisch offiziell ein Gegenstand der deutsch-jüdischen Kulturgeschichte.
Das Jüdische Museum in Berlin ist in Europa das größte seiner Art. Im Jahr 2012 besuchten 720.000 Menschen das Museum, womit es eines der meistbesuchten Museen in Berlin war. Knapp zwei Drittel der Besucher, nämlich 67 Prozent, kamen aus dem Ausland. Entwickelt wurde Mazelprost von BBDO Berlin und BBDO Tel Aviv. "Ron Barel, mein damaliger Kollege von BBDO Tel Aviv, und ich hatten uns vor gut einem Jahr in Berlin getroffen und waren uns einig, dass wir unbedingt was zu diesem besonderen Jubiläum machen sollten", sagt Franzis Heusel, Geschäftsführer von BBDO Berlin. "Unsere Teams in Tel Aviv und Berlin hatten dann ziemlich schnell die Idee mit dem Hummus Craft Beer. Partner haben wir rasch gefunden: Die israelische Botschaft, die Ausrichter des Leipziger Opernballs und das Staatliche Israelische Verkehrsbüro waren von unserem Projekt sofort begeistert. Und dann haben wir losgelegt."

Neben Wasser, Hefe, Hopfen und Malz enthält das Bier auch 20 Prozent Kichererbsenmehl. Auf diese Weise soll es kulinarische Spezialitäten aus Deutschland und Israel vereinen: Bier und Hummus. Auch der Name ist eine deutsch-hebräische Koproduktion: Mazelprost setzt sich zusammen aus dem hebräischen "Mazel Tov", was "Viel Glück" bedeutet, und dem deutschen Wort "Prost". "Gemeinsam feiern, sich Glück wünschen und zuprosten, das verbindet einfach. Dafür stehen Mazel und Prost, dafür stehen Hummus und Bier. Und dafür steht das Flaschendesign mit der deutschen und der israelischen Flagge, die sich beim Anstoßen zusammenfügen", erklärt Heusel.Für die Produktion ist die Berliner Brauerei Schoppe Bräu zuständig, die zunächst 2000 Flaschen herstellte. Das Flaschendesign stammt von der BBDO-Agentur Peter Schmidt Group. Erstmals serviert wurde Mazelprost Ende Oktober beim Leipziger Opernball. Seither wird es an verschiedenen Orten in Berlin ausgeschenkt, unter anderem in der Markthalle 9 in Kreuzberg, im Restaurant Kibbuz in Friedrichshain und bei verschiedenen Events. Zudem gebe es einem BBDO-Sprecher zufolge eine Anfrage für eine internationale Großveranstaltung im nächsten Jahr.

Verantwortlich bei BBDO Berlin sind neben Heusel Wolfgang Schneider, Jan Harbeck, Marius Lohmann, Christian Anhut, Maxim Weinstein, Maren Christine Dulce und Christoph Hahn. ire
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