Lidl Discount-Riese bestätigt Etatvergabe an BBDO - und baut im Marketing um

Dienstag, 09. August 2016
Lidl wechselt von Freunde des Hauses zu BBDO
Lidl wechselt von Freunde des Hauses zu BBDO
Foto: Lidl
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BBDO Germany Lidl Hirschen Group Arnd Pickhardt


Bereits Anfang der Woche sickerte die Information durch, jetzt gibt es die offizielle Bestätigung von Kundenseite: Der Discounter Lidl arbeitet künftig mit der BBDO Group Germany zusammen. Das teilt das Handelsunternehmen auf Anfrage von HORIZONT mit. Die Entscheidung für die neue Leadagentur fiel nach einem Pitchverfahren. Das Nachsehen hat unter anderem der bisherige Etathalter Freunde des Hauses aus der Hirschen Group.
Auch zur Frage, wie sich der neue Betreuer für den Kunden aufstellen will, gibt es inzwischen erste Informationen. So will BBDO ein "Team Lidl" mit Experten aus verschiedenen Kommunikationsdisziplinen etablieren, das maßgeschneiderte Lösungen für den Kunden entwickelt. Die Mannschaft soll laut Auskunft von Lidl an den Agenturstandorten Hamburg, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf vertreten sein. Dem Vernehmen nach gehören darüber hinaus einige Experten von Proximity Worldwide in London zum Team. In dieser Einheit, mit der BBDO unter Führung der deutschen Gruppe den internationalen Etat des Tabakkonzerns Imperial betreut, sitzen unter anderem Spezialisten für Shopper- und Handelsmarketing. Lidl ist im internationalen BBDO-Netzwerk kein unbeschriebenes Blatt. Der belgische Ableger der Omnciom-Tochter arbeitet bereits seit einiger Zeit für das Handelsunternehmen. In diesem Jahr haben Lidl und BBDO Belgium gemeinsam eine Bronzemedaille bei dortigen Effie gewonnen.

Neben dem Agenturwechsel gibt es bei Lidl Deutschland auch personelle Veränderungen im Marketing. So hat mit Arnd Pickhardt nicht nur ein neuer Marketingleiter das Ruder übernommen - er kommt von Lidl UK -, auch auf der Ebene darunter hat sich etwas getan. So verantwortet künftig Christopher Schütz den Bereich Marke und Strategie, Till Schütte den Bereich Werbung. Für Media ist weiterhin Sebastian Sroka verantwortlich. mam/cam

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 32/2016 vom 11. August.        
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