Krebsvorsorge-Kampagne Heimat inszeniert tödliche Ausreden mit Kinderchor

Dienstag, 23. Februar 2016
Heimat und die Felix Burda Stiftung machen mit einem Kinderchor auf das Thema Darmkrebs aufmerksam
Heimat und die Felix Burda Stiftung machen mit einem Kinderchor auf das Thema Darmkrebs aufmerksam
Foto: Screenshot Youtube

Nach vier Jahren bringt die Felix Burda Stiftung wieder eine neue Kampagne zur Darmkrebsvorsorge an den Start. Gemeinsam mit Heimat Berlin inszeniert die Stiftung das Thema dabei auf ungewöhnliche Art - mit einem Kinderchor, der den Tod besingt.
Anlass für die TV-Kampagne, die durch Radio-Spots und Printmaßnahmen ergänzt wird, ist der jährliche und bundesweite Darmkrebsmonat März. Die Botschaft, die in allen Medien vermittelt wird: "Ausreden können tödlich sein. Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge." Die Art und Weise, wie Heimat die in Szene setzt, ist für eine Aufklärungskampagne durchaus speziell. Zu sehen ist ein Kinderchor, der davon singt, was Erwachsene alles so zu erledigen haben: endlich mal das Auto waschen, die Bücher im Regal neu sortieren oder die Pokalsammlung sortieren. Dabei sind das alles nur Ausreden, um die Darmkrebsvorsorge vor sich her zu schieben. Die Konsequenz, die der Chor am Ende des Spots veranschaulicht, ist denkbar hart. "Die neue Kampagne ist mutig. Weil sie erstmals den Tod als mögliches Szenario thematisiert. Aber gerade jetzt - im 15. Jahr der Felix Burda Stiftung - sagen wir 'Schluss mit lustig!' und wollen all diejenigen aufrütteln, die das Thema Darmkrebsvorsorge bislang noch vor sich hergeschoben haben", sagt Carsten Frederik Buchert, Marketing-Leiter der Felix Burda Stiftung. "Heimat Berlin hat das Motto treffend und vielfältig umgesetzt. Jetzt sind wir gespannt auf die Resonanz."

Die Kampagne wird im März wie in der Vergangenheit pro bono von den unterstützenden Medien geschaltet. Bei Heimat Berlin, das den Kampagnenetat erstmals auf Projektbasis gewann, zeichnen Malte Bülskämper, Alexander Stauss, Stephen Quell (Kreativdirektoren), Fabian Rössler, Sebastian Schulz (Text), Anja Michel und Andres Escobar (Art Direction) verantwortlich. Produziert wurde der Spot von Bigfish Berlin unter der Regie von Johannes Grebert. Die Musik kommt von Thomas Berlin. tt
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