Kreative Ideen für lau Pitchblog rügt Marketingtochter der Europäischen Handballförderung

Montag, 25. Januar 2016
Der Pitchblog ist eine Initiative der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA)
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Die Diskussion um Pitchhonorare und die Kostenlos-Kultur bei Etatauschreibungen ist seit einigen Monaten wieder in vollem Gange. Der von der GPRA ins Leben gerufene Pitchblog tadelt jetzt die Tochter der Europäischen Handballförderung EHF Marketing - weil das Unternehmen kreative Ideen für lau einsammelt.
Seit 2010 organisiert EHF Marketing das "Velux EHF Final4" in Köln, wo die vier besten Vereinsmannschaften des europäischen Handballs den Titel der Velux EHF Champions League ausspielen. Die Duelle sind eingebettet in insgesamt vier Opening-Shows und die Winner's Ceremony am Ende des Turniers. Und für dieses Entertainmentprogramm plant das Unternehmen in diesem Jahr einige Neuerungen, die eine Eventagentur zunächst in einem kreativen Kurzkonzept ausarbeiten sollte. EHF Marketing fragte laut Pitchblog mehrere Agenturen an, die ihre Ideen zur technischen und künstlerischen Gestaltung der Opening-Shows samt der Winner's Ceremony darlegen sollten - und das völlig losgelöst von den bisherigen Konzeptionsansätzen der Formate. So weit, so gut. Problem nur: Die Einreichung einer Konzeption sieht nicht zwingend ein Honorar für die jeweilige Agentur vor. Das Unternehmen rechtfertigt die Ausschreibung damit, dass kein detailliertes Konzept gefordert sei, sondern dass man nur einen Eindruck von den Dienstleistern gewinnen wolle. Dabei lässt der Kunde völlig außer Acht, dass die Ausarbeitung von kreativen Ideen und Anregungen "ein wesentlicher und zu vergütender Bestandteil von Agenturleistung sind", wie der Pitchblog herausstellt. Da ändern auch die 500 Euro nichts, die die EHF Marketing immerhin gewährt, wenn ihr die Konzepte gefallen. Fairness sieht definitiv anders aus.

Den kompletten Beitrag lesen Sie im Pitchblog. Die Website wurde auf Initiative der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) ins Leben gerufen und von der Berliner Kanzlei Irle Moser umgesetzt. tt
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