Konzernbilanz Sinner Schrader übertrifft eigene Erwartungen

Montag, 21. November 2016
Matthias Schrader
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Foto: Steffen Boettcher
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Die börsennotierte Digitalagentur Sinner Schrader schließt das Geschäftsjahr 2015/16 mit einem Rekordergebnis ab. In dem am 31. August beendeten Berichtszeitraum erzielte die Gruppe einen Umsatz von 51,1 Millionen Euro, ein operatives Ergebnis (Ebita) von 4,7 Millionen Euro und ein Konzernergebnis von knapp 3,4 Millionen Euro. Damit übertrifft Sinner Schrader die Zahlen aus dem Mitte Oktober veröffentlichten vorläufigen Abschluss.
Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Umsatzzuwachs von rund 7 Prozent. Das Konzernergebnis konnte sogar um mehr als 125 Prozent gesteigert werden. Die Marge im Kerngeschäft liegt bei 10 Prozent. Ein wesentlicher Grund für das deutlich verbesserte Ergebnis ist die Einstellung des Geschäfts von Next Audience Ende Dezember 2015. Mit diesem Tochterunternehmen versuchte Sinner Schrader einen Ausflug in den Bereich Programmatic Advertising, hatte mit der eigenen Software für den automatisierten Einkauf von Online-Media allerdings keinen Erfolg. Der größte Erfolg im abgelaufenen Geschäftsjahr war hingegen der Gewinn des Etats von Audi. Für den Ingolstädter Autobauer agiert Sinner Schrader nach einem Pitch als weltweite digitale Leadagentur. Die Zusammenarbeit hat im Juli begonnen und wird sich also erst im laufenden Geschäftsjahr voll auf die Zahlen auswirken. Nicht zuletzt aufgrund dieses Etatgewinns rechnet die von CEO Matthias Schrader geführte Gruppe für 2016/17 mit einem Umsatzwachstum in der Größenordnung von 10 Prozent. Die Marge soll auf 10,5 Prozent verbessert werden. Das Konzernergebnis soll auf mindestens 4 Millionen Euro gesteigert werden. mam
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