Konjunktur GWA-Agenturen wachsen um 5,3 Prozent

Dienstag, 01. April 2014
GWA-Präsident Wolf-Ingomar Faecks (Foto: Sapient Nitro)
GWA-Präsident Wolf-Ingomar Faecks (Foto: Sapient Nitro)

Für die im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA organisierten Werbedienstleister war 2013 ein gutes Jahr. Laut dem heute von Verbandschef Wolf-Ingomar Faecks vorgestellten Frühjahrsmonitor konnten die Agenturen ihren Honorarumsatz im Schnitt um 5,3 Prozent steigern. Damit übertreffen sie die eigene Prognose vom Herbst vorigen Jahres um mehr als einen Prozentpunkt. Damals waren die befragten Agenturchefs von einem Wachstum von 4 Prozent ausgegangen. An der Konjunkturumfrage des GWA haben sich 77 von 106 Mitgliedsfirmen beteiligt. 71,5 Prozent geben an, dass sich der Umsatz ihrer Firma im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat. Bei einem Drittel von ihnen liegt der Zuwachs im Bereich zwischen einer und 3 Millionen Euro. Rund 20 Prozent melden Umsatzrückgänge, bei knapp 8 Prozent gibt es keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Weiter verbessern konnten die Agenturen die Umsatzrendite. Sie ist von 10,5 Prozent im Jahr 2012 auf jetzt 11,7 Prozent gestiegen. Über höhere Gewinne können sich 56 Prozent freuen, 28 Prozent haben weniger verdient. Bemerkenswert: Trotz der insgesamt höheren Rendite geben mehr als zwei Drittel der Befragten an, 2013 mehr Festangestellte zu beschäftigen als im Jahr zuvor. Personalkosten sind traditionell der größte Kostenblock in Agenturen.

Für das laufende Jahr bleiben die Agenturmanager weiter optimistisch. 2014 rechnen mehr als 82 Prozent mit einer Umsatzsteigerung, nur rund 11 Prozent erwarten Umsatzrückgänge. Im Schnitt kalkulieren sie mit einem Zuwachs von 7,4 Prozent. Das liegt erneut deutlich über der Prognose für das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland. Hier liegen die Schätzungen der führenden Forschungsinstitute zwischen 1,8 und 2 Prozent. Das größte Wachstum in den Agenturen kommt nach wie vor aus dem Bereich Online/Digital. mam
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