Jung von Matt/Sports Tennis-Event auf der Rheinkirmes erzielt 20 Millionen Kontakte

Donnerstag, 28. Juli 2016
Inmitten der Rheinkirmes: Der Allpresan Center Court
Inmitten der Rheinkirmes: Der Allpresan Center Court
Foto: Jung von Matt/Sports

Tennis hat in Deutschland nicht mehr den Status früherer Tage, als Boris Becker und Steffi Graf Titel um Titel einheimsten. Um dem Sport hierzulande zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen, haben Jung von Matt/Sports und der Tennisverein Rochusclub Düsseldorf ein besonderes Outdoor-Event auf die Bein gestellt. Die Bilanz fällt positiv aus.
Vom 15. bis zum 24. Juli installierten die Hamburger Sportmarketing-Agentur und der von ihr betreute Tennisclub einen Tennisplatz mitten auf der Rheinkirmes in Düsseldorf, einem der größten Volksfeste Deutschlands. Nach Angaben der Veranstalter handelte es sich bei dem "Allpresan Center Court", benannt nach dem Hauptsponsor des Rochusclubs, um eine Weltpremiere: Noch nie zuvor seien Tennismatches mitten auf einem Rummelplatz ausgetragen worden. Das Ziel der Aktion: Tennis erlebbar zu machen und die Sportart auf diese Weise vielen verschiedenen Zielgruppen nahe zu bringen. Zahlreiche Mitmach-Angebote, Spielgelegenheiten für Breitensportler sowie prominente Besucher sollten das Event zum Anziehungspunkt der Massen machen. Comedian Oliver Pocher, "Tote Hosen"-Frontmann Campino oder die Fußball-Profis Jonathan Tah und Eric Maxim Choupo-Moting gehörten zu den bekanntesten Gesichtern auf dem Allpresan Center Court. Für Reichweite im Netz sollten Livestreams auf der Event-Homepage sowie auf der Streaming-Plattform sportdeutschland.tv sorgen. Unterstützt wurde das Event von 15 Sponsoren, darunter Marken wie Head, Wempe und Gant.
(Bild: Jung von Matt/Sports)
Nun ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz: Nach Angaben von Jung von Matt/Sports erzielte das neuntägige Event 20 Millionen Kontakte. "Die Innovation Center Court war über einen Monat hinweg Gesprächsthema Nummer 1 in der nationalen Tennisszene, der Sportstadt Düsseldorf und übergreifenden Sportmedien", sagt Robert Zitzmann, Director Sponsoring bei Jung von Matt/Sports.

Dass es dabei nicht nur wohlmeinende Meinungen in die Berichterstattung schafften, könne den Erfolg nicht trüben: "Am Ende bewerten wir nicht nur die absolute Kontaktzahl positiv, sondern vor allem auch die Kontaktqualität und polarisierende Kraft des Themas innerhalb der öffentlichen Diskussion", sagt Zitzmann. Viel wichtiger: "Über unsere interaktiven Angebote konnten wir über 1.300 neue Leute begeistern, einmal den Tennisschläger in die Hand zu nehmen und auf unserem Court aufzuschlagen."
(Bild: Jung von Matt/Sports)
Auch in punkto Return on Invest sei der Kirmes-Case beispielhaft, so der Sponsoring-Experte: "Das Invest für das Namenssponsoring des Allpresan Center Court entspricht in etwa den Kosten einer Loge in der zweiten Fussball-Bundesliga. Die Effizienz dieses Sponsorings ist mit klassischen Rechten und Paketen im Markt weder vergleichbar noch erreichbar. Echter Sponsoringerfolg entsteht durch Ownership kommunikativer und sportlicher Highlights und nicht durch die zweite Bandenreihe im Stadion oder TV."


Allerdings wäre für das gesamte Event mit Sicherheit mehr drin gewesen: Mit 3,5 Millionen Besuchern kamen in diesem Jahr deutlich weniger Menschen auf die Rheinkirmes als in den Jahres zuvor. Nicht nur das Wetter hielt viele Menschen von dem Rummelplatz fern, sondern auch die allgegenwärtige Terrorangst.
ire
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