Jung von Matt Kayak nutzt das BER-Desaster zur Eigenwerbung

Mittwoch, 30. September 2015
Was passiert wirklich auf der BER-Baustelle? Das hier, glaubt man Kayak
Was passiert wirklich auf der BER-Baustelle? Das hier, glaubt man Kayak
Foto: Kayak

Viermal platzten geplante Starttermine bereits. Nun ist die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (BER) für Herbst 2017 anvisiert. Doch auch dieser Termin wackelt schon wieder. Ein willkommener Anlass für Jung von Matt und die Reisesuchmaschine Kayak, um Werbung in eigener Sache zu betreiben.
Aus der ersten Kampagne der Agentur für den Kunden kennt man sie bereits: die flauschigen Schafe, die auf der schottischen Isle of Skye ihr Dasein fristen. Zumindest zwei der Tiere haben nun ihr Revier gewechselt. Die Wollknäuel lassen es sich auf der BER-Baustelle gut gehen - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die beiden treiben es lautstark miteinander. Am Ende des 20-Sekünders rückt ein Schild ins Bild. Darauf steht: "Sorry, die besten Flugangebote ab BER sind noch in der Mache." "Da der Flughafen aus unserer Sicht etwas Liebe gebrauchen kann, haben wir die Stars unserer aktuellen bundesweiten Werbekampagne auf dem BER-Rasen grasen lassen", sagt Jan-Frederik Valentin, Managing Director Europe bei Kayak. "Sobald die ersten Flüge hier abheben, werden Reisende bei uns das beste Flugangebot für sich finden."

Jung von Matt ist durchaus geübt darin, aktuelle Ereignisse mit humorvollen Ad-Hoc-Kampagnen zu begleiten - man denke nur an die Sixt-Werbung. Während die Anzeigen und Filme für den Autovermieter jedoch regelmäßig zu Viral-Erfolgen werden, ist bei Kayak davon derzeit noch nichts zu spüren. Den Youtube-Film haben Stand Mittwochmittag etwas mehr als 100 User angeklickt. Auf Facebook gab es weniger als 500 Views - bei rund 190.000 Fans, die die Seite geliked haben. ire
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