Jung von Matt Edeka und der lustige Fauxpas mit dem Stolz

Dienstag, 09. Juni 2015
Edeka zeigt in seinem neuesten TV-Spot, dass es stolz auf seine Eigenmarken ist
Edeka zeigt in seinem neuesten TV-Spot, dass es stolz auf seine Eigenmarken ist
Foto: Screenshot Youtube

Nach "Supergeil" kommt superstolz: Anderthalb Jahre ist es nun fast her, dass Friedrich Liechtenstein für die Eigenmarken von Edeka cool und charmant durch die Supermarktregale tanzte. Jetzt bringt die Handelskette gemeinsam mit Stammbetreuer Jung von Matt/Alster einen neuen, gewohnt humorvollen Spot in die TV-Werbeblöcke, der dem Thema Eigenmarken mit Stolz begegnet - auch wenn das am Ende für ein großes Missverständnis sorgt.
Der 30-Sekünder, der seit Montag auf reichweitenstarken Sendern im TV zu sehen ist, spielt wie gewohnt in einer Edeka-Filiale. Zu sehen ist eine Mutter, die mit ihrem Sohn durch die Gänge tourt und nacheinander Produkte wie Saft, Müsli und Fusilli in den Einkaufswagen legt - stets von ihrem Jungen mit einem leisen "Edeka" kommentiert, das dieser von dem blauen Carré, das die Eigenmarken kennzeichnet, abliest. Schließlich erklärt ein kompetenter Mitarbeiter dem kleinen Protagonisten: "Wenn man auf etwas besonders stolz ist, dann schreibt man da seinen Namen drauf." Doch dann bringt die plötzlich auftauchende Tochter den Edeka-Angestellten in eine peinliche Situation. Auch diesmal wird die Kampagne auf den Online-Kanälen des Handelsunternehmens verlängert. Im Mittelpunkt steht dabei die Landingpage Edeka.de/feinschmecker, auf der Nutzer ihr "Gourmet-Wissen" testen und beweisen können, indem sie die jeweiligen Eigenmarkenprodukte den richtigen Rezepten zuordnen. Zu gewinnen gibt es ein Jahr kostenloses Einkaufen in den Edeka-Märkten. Am PoS bewirbt die Kette ihre Eigenmarken mit Instore-TV, Plakaten und Rezeptflyern.

Bei Jung von Matt/Alster zeichnen Jens Pfau (Executive Creative Director), Robert Herter (Creative Director), Tim Hartwig (Art Director) und Anna Lichnog (Copywriter/Texter) verantwortlich. Produziert wurde der Spot von Radical Media in Berlin. Regie führte Calle Åstrand. Die Mediaplanung übernahm GFMO OMD. tt
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