Integrationskampagne So setzt die Stadt Berlin ein Zeichen für Flüchtlinge und ein friedliches Miteinander

Mittwoch, 15. Februar 2017
Die Kampagne ermutigt Flüchtlinge dazu, die deutsche Sprache zu lernen
Die Kampagne ermutigt Flüchtlinge dazu, die deutsche Sprache zu lernen
Foto: Dan Pearlman
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Integrationskampagne Dan Pearlman Heimat


Die Stadt Berlin startet in dieser Woche die Kampagne "Sprache verbindet - Berlin vereint". Entstanden ist der Auftritt in Kooperation mit den Berliner Volkshochschulen, dem Senat und der Stadtmarketingorganisation Berlin Partner. Letztere hat seine Agentur Dan Pearlman und das Kreativteam von Spring mit der Konzeption der Kommunikationsmaßnahmen beauftragt. Der Auftritt wird im Rahmen der Hauptstadtkampagne "be Berlin" umgesetzt.

Mit der Kampagne macht die Hauptstadt auf kostenlose Deutschkurse der  Berliner Volkshochschulen aufmerksam, die alle Geflüchteten unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus besuchen können. Stellvertretend für die fast 9.500 Menschen, die im vergangenen Jahr bereits an den Kursen teilgenommen haben, schildern sechs Flüchtlinge, wie ihnen die deutsche Sprache geholfen hat, in ihrer neuen Heimat anzukommen.  Die Kampagnenmotive werden in Kooperation mit Wall in Form von klassischen Plakaten, digitalen Poster-Galerien, digitalen CLPs sowie City Light Säulen sichtbar sein. Begleitend dazu gibt es die Website www.alle-helfen-jetzt.de. Ein Kampagnenfilm, der alle portraitierten Geflüchteten gemeinsam präsentiert, wird in ausgewählten Kinos gezeigt oder kann online über alle-helfen-jetzt.de sowie auf vhs-refugees.de abgerufen werden.
Die Plakate adressieren unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Sprachen
Die Plakate adressieren unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Sprachen (Bild: Dan Pearlman)
Außerdem wird die Hauptzielgruppe dezentral an ihren Wohn- und Aufenthaltsorten mit Motiven in Arabisch, Persisch, Urdu, Tigrinya und Englisch angesprochen. Daneben werden auch Mitarbeiter in Wohnunterkünften und Behörden, sowie ehrenamtlichen Helfer und die gesamte Berliner Bevölkerung adressiert. bu

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