Ikea in Kaiserslautern Wie Grabarz die Lauter wieder an die Oberfläche holt

Montag, 10. August 2015
An der Schneiderstraße schwappt eine meterhohe Welle aus IVAR-Stühlen über die Straße
An der Schneiderstraße schwappt eine meterhohe Welle aus IVAR-Stühlen über die Straße
Foto: Grabarz & Partner

Frankfurt hat den Main, München die Isar: Großstädter lieben ihr Feierabendbierchen am kühlen Fluss. Die Kaiserslauterer allerdings müssen auf ein solches Vergnügen im Sommer weitgehend verzichten, fließt doch die namensgebende Lauter größtenteils unterirdisch. Das haben die Möbelkette Ikea und ihr Hamburger Agenturpartner Grabarz & Partner nun geändert und den Fluss mithilfe von Ikea-Produkten wieder sichtbar gemacht.
Ein 2,5 Kilometer langes blaues Band zieht sich seit einigen Tagen quer durch die rheinland-pfälzische Universitätsstadt. Dabei läuft es exakt oberhalb des unterirdischen Flusslaufes und muss dafür so manches Hindernis wie beispielsweise ein Haus überwinden. An seinem Verlauf überraschen Grabarz und Ikea die Lauterer mit zahlreichen Installationen und sommerlichen Events. Anlass der Regionalkampagne unter dem Motto "Schöner. Bunter. Lauter. Das geht nur in Lautern" ist die Eröffnung des Ikea-Einrichtungshauses am 13. August am Opelkreisel.
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    (Bild: Grabarz & Partner)
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"Getreu dem Kampagnenmotto 'Das geht nur in Lautern' mussten wir Dinge finden, die es tatsächlich nur hier in Kaiserslautern gibt. Die Lösung fanden wir bei einem Blick in die Satellitenansicht der Stadt bei Google Maps, auf der der Fluss Lauter plötzlich verschwindet", erklärt Grabarz-Beratungschef Tobias Clairmont. Die größte Herausforderung sei gewesen, die Stadtvertreter für unsere Idee zu gewinnen. Clairmont: "Denn damit stand und fiel die gesamte Kampagne."

Unterwasserwelten an Häuserfassaden, ein sprudelnder Brunnen aus Ikea-Produkten, ein Beachclub mit Ikea-Möbeln, ein Freilichtkino mit Flusspicknick: Vor einem dreiviertel Jahr hat Grabarz mit der Konzeption begonnen, der Aufbau der Installationen (Umsetzung: Initialwerk, Düsseldorf) ging innerhalb weniger Tage über die Bühne. Am aufwendigsten war sicherlich die Finalisierung der meterhohen Wasserwelle aus IVAR-Stühlen. Wo welche Attraktionen zu finden sind, zeigt Ikea hier. Die Aktion läuft noch bis 12. August.

Der Live-Auftritt ist Teil einer mehrstufigen, integrierten Kampagne, die auch Print, Funk sowie Online, Mobile, Dialog und Medien-Kooperationen umfasst. Die große US-Community in der Stadt wird über internationale Anzeigenmotive und Werbemittel ganz gezielt angesprochen. Auf Agenturseite zeichnen außerdem Kreativgeschäftsführer Hartmut Kozok sowie die beiden Kreativdirektoren Marco Lidzba und Moritz Pupke verantwortlich.

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Clairmont: "Die Resonanz auf unsere regionalen Ikea-Kampagnen war bislang stets außerordentlich. Durch regionale Relevanz, Nähe und Involvement der Menschen liegen Aktivierungs- und Markeneffekte deutlich über den Erfahrungswerten für nationale Imagekampagnen." Auch die Stadtvertreter sind von dem Auftritt begeistert und wollen nun den Beachclub gerne übernehmen und weiter betreiben.

Ikea gehört zu den Gründungskunden von Grabarz & Partner. Die Hamburger Agentur kümmert sich neben der Kommunikation für die Ikea Family-Card seit rund zwei Jahren intensiv um die regionalen Auftritte des Möbelriesen. Mit lokalen Kampagnen hat Grabarz bereits die Neueröffnungen in Lübeck, Hamburg, Berlin und zuletzt Bremerhaven begleitet. Für das kommende Jahr sind Auftritte für Wetzlar und Wuppertal geplant. jm
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