IBM-Tochter Neo@Ogilvy soll The Weather Company in Deutschland bekannt machen

Montag, 31. Oktober 2016
Neo@Ogilvy-Chef Marc Czesnik kann sich über einen neuen Kunden freuen
Neo@Ogilvy-Chef Marc Czesnik kann sich über einen neuen Kunden freuen
Foto: Ogilvy & Mather

International ist The Weather Company ("The Weather Channel) bereits ein Schwergewicht, nun will die IBM-Tochter auch in Deutschland bekannter werden. Dafür sorgen soll Neo@Ogilvy: Die Düsseldorfer Agentur wurde von der Weather Company mit der Aussteuerung klassischer und digitaler Werbemaßnahmen beauftragt.
Dabei soll der Schwerpunkt auf mobilen Werbeformaten und App-Downloads liegen. Des Weiteren sollen gezielte OOH-Aktionen zum Kampagnenpaket gehören. Besonders die Weather Channel App, die weltweit über 20 Millionen monatliche User verfügt, dürfte dabei im Mittelpunkt stehen. Weitere Angebote des Unternehmens sind weather.com mit weltweit 40 Millionen Usern im Monat und einem nur in den USA verfügbaren TV-Sender. IBM, die Muttergesellschaft der Weather Company, stand zuvor bereits auf der Kundenliste von Neo@Ogilvy. Daher sei die WPP-Tochter auch von Anfang an der Wunschpartner des Kunden gewesen, wie die Agentur mitteilt. Der Kunde habe zwar uneingeschränkte Freiheit bei der Wahl einer passenden Agentur gehabt, habe sich "wegen der überzeugenden Leistung in der Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern IBM" jedoch aktiv für Neo@Ogilvy entschieden, wie es aus der Agentur auf Anfrage heißt.

"Wir freuen uns sehr, dass wir The Weather Company mit unserer Expertise begeistern konnten. Wir sind überzeugt, dass das Verbinden unserer zentralen Kompetenzen in datengetriebener Performance Media und transformativer Digital-Strategie sowie das für Ogilvy typische Markenverständnis für unseren Kunden zielführend ist", sagt Marc Czesnik, Geschäftsführer von Neo@Ogilvy in Düsseldorf.

The Weather Company produziert über 30 Milliarden individuelle Wetterprognosen für rund 2,2 Milliarden unterschiedliche Orte pro Tag. Damit richtet sich das Unternehmen sowohl an Endkunden als auch an B2B-Kontakte wie etwa Airlines, die mit den Wetterdaten ihre eigenen Angebote aufwerten. The Weather Company wurde zu Beginn des Jahres von IBM übernommen, zuvor gehörte die Firma einem Konsortium aus den Investment-Firmen The Blackstone Group und Bain Capital sowie NBC Universal. ire
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