Heimat Berlin Wie die FDP zu Weihnachten für Chancengleichheit wirbt

Montag, 19. Dezember 2016
Der Spot zeigt verschiedene Geburtsszenen
Der Spot zeigt verschiedene Geburtsszenen
© FDP

Am 24. Dezember feiern Christen in aller Welt die Geburt Jesu - aber was ist mit den hunderttausenden "normalen" Kindern, die jedes Jahr an Heiligabend geboren werden? Auch sie können die Welt verändern, glaubt die FDP - wenn man sie lässt. Das ist das Thema des neuen Online-Spots der Freidemokraten mit dem Titel "Geboren am 24. Dezember".
Die Kinder, die am 24. Dezember geboren werden, unterscheidet nichts von ihren Mitmenschen, die an anderen Tagen zur Welt kommen. Doch durch den Kontext der Weihnachtsgeschichte wird eine Geburt am 24. Dezember dann doch zu etwas ganz Besonderem. In dem von Heimat, Berlin, kreierten Film erinnert sich eine langjährige Hebamme, wie sie im Laufe ihrer fast vier Jahrezehnte dauernden Karriere auch an Heiligabend zum Einsatz kam. 
Mit dem Spot, der eine Fortsetzung der "German Mut"-Kampagne der FDP ist, will sich die Partei einmal mehr als Verfechter von Freiheit und Optimismus positionieren - besonders angesichts des an schlechten Nachrichten doch sehr reichen Jahres 2016, das gerade zu ende geht. Nicht zuletzt soll der Film auf eines der Kernthemen der freien Demokraten einzahlen: Chancengleichheit durch Bildung.  "Wir leben in einer Zeit in der man Deutschland als die letzte Bastion der Freiheit bezeichnet. Auch deshalb bleibt 'German Mut' eine Idee, die jeden Tag relevanter wird", sagt Matthias Storath, Kreativ-Geschäftsführer bei Heimat, Berlin. Zuletzt hatten die Agentur und die FDP die Verunsicherung angesichts der Terrorbedrohung sowie den Tag der Deutschen Einheit zum Anlass genommen, um für die Botschaft der Liberalen zu werben.

Ebenfalls beteiligt an der Entstehung des neuen Spots war Mokoh Music. Die Berliner Soundagentur arrangierte das populäre spanische Weihnachtslied "Riu Riu Chiu" für den Spot neu. ire
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