HORIZONT-Kreativranking Grabarz & Partner, GGH Lowe und Grey sorgen für ein Jahr der Rekorde

Donnerstag, 10. Dezember 2015
Führte seine Truppe erstmals auf den Spitzenplatz im HORIZONT-Kreativranking: Ralf Heuel, Kreativchef von Grabarz & Partner
Führte seine Truppe erstmals auf den Spitzenplatz im HORIZONT-Kreativranking: Ralf Heuel, Kreativchef von Grabarz & Partner
Foto: Grabarz & Partner

Für Grabarz & Partner und GGH Lowe stand eigentlich schon vor dem Finale des Eurobest Festivals fest, dass sie im HORIZONT-Kreativranking den Sprung auf Platz 1 und 2 schaffen werden. Spannend war dieses Jahr vielmehr die Frage, wer am Ende dieser Award-Saison als Dritter im Bunde auf dem Treppchen landen würde. In einem heißen Kopf-an-Kopf-Rennen mit BBDO Germany setzte sich schließlich Endes die Serviceplan-Gruppe durch. BBDO muss sich mit Rang 4 begnügen und liegt damit vor Kolle Rebbe und Grey.

Grundsätzlich wird 2015 als ein Jahr der Superlativen im Gedächtnis bleiben. Das fängt schon bei der gemeinsamen Arbeit von Grabarz & Partner und GGH Lowe an: Die Aktion "Rechts gegen Rechts" im Auftrag von Exit Deutschland ist die meist prämierte deutsche Kampagne aller Zeiten. Sie bescherte den beteiligten Agenturen jeweils historische Bestplätze im Kreativranking.

Die 20 kreativsten Kommunikationsdienstleister Deutschlands

AgenturPunktePreise
Grabarz & Partner, Hamburg241297
GGH Lowe, Hamburg214078
Serviceplan-Gruppe1332102
BBDO Germany121687
Kolle Rebbe, Hamburg97256
Grey Germany, Berlin/Düsseldorf (inkl. KW 43)94042
Thjnk-Gruppe86859
DDB Germany80852
Ogilvy Germany69638
Scholz & Friends Deutschland65242
Heimat, Berlin (gehört zu TBWA Germany)52436
Whitevoid, Berlin 36812
Oliver Voss Werbeagentur, Hamburg34815
Philipp und Keuntje, Hamburg31622
Leo Burnett, Frankfurt28822
Mutabor Design, Hamburg21211
Geometry Global Germany, Berlin/Düsseldorf/Frankfurt/Hamburg1809
La Red, Hamburg (alle Preise gemeinsam mit Artificial Rome, Berlin)11610
Razorfish, Frankfurt/Berlin1049
Denkwerk, Köln926
Quelle: (dfv)

Während GGH Lowe dieses Jahr ausschließlich mit dem Exit-Projekt punkten konnte, hatte das G&P-Team rund um Kreativchef Ralf Heuel noch weitere Eisen im Feuer und ist seinen Hamburger Freunden deshalb um eine Naselänge voraus. G&P konnte die Kreativjurys bei den 16 wichtigsten nationalen und internationalen Kreativwettbewerben zusätzlich mit Arbeiten für Cheplapharm, Ikea, Maxdome und Volkswagen überzeugen. Aber keine dieser Kampagnen kann auch nur annähernd mit dem sensationellen Erfolg von "Rechts gegen Rechts" mithalten. Immerhin kommt es nicht jedes Jahr vor, dass eine deutsche Agentur gleich bei mehreren namhaften internationalen Wettbewerben mit Best-of-Show-Awards geehrt wird. Einzig der Oscar der Branche blieb dem Projekt verwehrt: Bei den Cannes Lions reichte es nicht für einen Grand Prix, stattdessen gab es immerhin zwölf Löwen, darunter sechs goldene. An der Côte d’Azur sorgte dafür eine andere Agentur für die Überraschung des Jahres: Grey Germany holte mit der Arbeit "The Berlin Wall of Sound" den ersten Radio Grand Prix für Deutschland. Noch ein Rekord! Dank dieser Arbeit im Auftrag der Musikplattform Soundcloud sowie weiterer prämierter Kampagnen für Axel Springer, Germanwings, Hanse Merkur und Montblanc kletterte Grey im Kreativranking von Platz 23 auf Rang 6. Für die deutsche Niederlassung der Networkagentur ist das ebenfalls die beste Kreativbilanz ihrer Geschichte. bu

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